Ein von der Europäischen Kommission genehmigtes Hilfsprogramm in Höhe von 41 Millionen Euro unterstützt griechische Agrarbetriebe, die durch steigende Düngemittelpreise infolge der Krise im Nahen Osten belastet werden.
Hintergrund des Hilfsprogramms
Die Genehmigung erfolgte am 16. Juli 2026 in Brüssel. Sie basiert auf dem am 29. April 2026 verabschiedeten Middle East Crisis Temporary State Aid Framework (METSAF), das temporäre Beihilfen für Unternehmen in Krisenregionen ermöglicht.
Finanzierung und Bedingungen
Der Betrag von 41 Millionen Euro wird aus dem EU-Haushalt bereitgestellt und richtet sich ausschließlich an landwirtschaftliche Unternehmen, die nachweislich höhere Kosten für Düngemittel tragen. Die Antragstellung ist an die Vorlage von Kostennachweisen und einer Bestätigung der Preissteigerungen gekoppelt.
Erwartete Auswirkungen
Nach Angaben der Kommission soll das Instrument die Wettbewerbsfähigkeit der betroffenen Betriebe sichern und Produktionsausfälle verhindern. Experten schätzen, dass die Unterstützung bis zu 200 Unternehmen zugutekommt.
Reaktion der Kommission
Die Europäische Kommission erklärte, das Hilfsinstrument sei ein wichtiges Mittel, um die wirtschaftliche Stabilität in Mitgliedstaaten zu stärken, die durch externe Preisentwicklungen beeinträchtigt werden.
Einordnung in das METSAF
Das Programm ist Teil einer Reihe von temporären Beihilfen, die seit 2026 im Rahmen des METSAF bereitgestellt werden, um Unternehmen in der EU vor den Folgen geopolitischer Krisen zu schützen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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