Ein gemeinsames Deklarationsdokument, das von den Vertretern des Rates der Europäischen Union, der Europäischen Kommission und des Europäischen Parlaments unterzeichnet wurde, bekräftigt das politische Ziel, Kultur in der Europäischen Union zu schützen, zu fördern und zu unterstützen.
Gemeinsamer politischer Konsens
Die Unterzeichnung signalisiert einen abgestimmten Ansatz der drei Institutionen, Kultur als integralen Bestandteil der europäischen Politik zu verankern. Dabei wird betont, dass kulturelle Vielfalt und kreativer Ausdruck zentrale Werte der Union darstellen.
Platzierung der Kultur im EU‑Handlungsrahmen
Die Erklärung sieht vor, Kultur in den Mittelpunkt künftiger EU‑Politiken zu stellen, etwa in Bereichen wie Bildung, Digitalisierung, Wirtschaftsförderung und sozialer Zusammenhalt. Durch die Verknüpfung mit diesen Sektoren soll die kulturelle Wirtschaft gestärkt und der Zugang zu kulturellen Angeboten für alle Bürger verbessert werden.
Zur Umsetzung sollen neue Förderprogramme entwickelt und bestehende Finanzierungsinstrumente erweitert werden. Die Institutionen planen, Kulturmaßnahmen stärker im EU‑Haushalt zu verankern und die Zusammenarbeit mit den Mitgliedstaaten zu intensivieren.
Die Initiative knüpft an frühere Programme an, darunter der Europäische Kulturjahr und die EU‑Strategie für Kultur und Kreativwirtschaft, und soll deren Wirkung langfristig sichern.
Ein Monitoring‑Mechanismus wird eingerichtet, um die Fortschritte regelmäßig zu prüfen und jährlich Bericht zu erstatten. Auf diese Weise soll Transparenz geschaffen und die Wirksamkeit der Maßnahmen bewertet werden.
Die Unterzeichnung fand im Rahmen einer Pressekonferenz in Brüssel statt, bei der die Vertreter die Bedeutung der Kultur für die europäische Identität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt hervorhoben.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Rat der Europäischen Union, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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