EU: EU-Kommission spricht in Vilnius über Wirtschaftsförderung
Der Präsident der Europäischen Kommission hat am 1. Juni 2026 in Vilnius, Litauen, vor einem Kreis von Investoren eine Rede gehalten, in der er die Rolle privater Kapitalgeber für die wirtschaftliche Erholung Europas betonte.
Hintergrund der Veranstaltung
Die Rede fand im Rahmen einer Konferenz von Business Angels statt, zu der Unternehmer, Gründer und Vertreter von Risikokapitalgesellschaften eingeladen waren. Die Veranstaltung diente dem Austausch über Investitionsmöglichkeiten und die Förderung innovativer Unternehmen.
Zentrale Botschaften
Der Redner hob hervor, dass die aktuelle geopolitische Lage, insbesondere die anhaltenden Konflikte in Osteuropa, erhebliche Herausforderungen für die Wirtschaft darstelle, zugleich aber auch Chancen für Investitionen in Resilienz und Wiederaufbau biete. Er forderte die Investoren auf, gezielt in Unternehmen zu investieren, die zur Stärkung der europäischen Wertschöpfungsketten beitragen.
EU-Initiativen zur Förderung
Im Vortrag wurden mehrere EU-Programme genannt, die private Kapitalflüsse unterstützen sollen, darunter InvestEU, Horizon Europe und der Europäische Fonds für strategische Investitionen. Diese Instrumente stellen Garantien, Co‑Finanzierungen und technische Unterstützung bereit, um das Risiko für private Geldgeber zu mindern.
Konkrete Maßnahmen
Zu den vorgeschlagenen Maßnahmen zählten steuerliche Erleichterungen für Investitionen in Forschung und Entwicklung, vereinfachte Genehmigungsverfahren für Start‑Ups sowie der Ausbau von digitalen Plattformen, die Investoren und Unternehmen effizient zusammenbringen.
Fokus auf Nachhaltigkeit und Digitalisierung
Der Präsident betonte, dass zukünftige Investitionen verstärkt auf grüne Technologien und digitale Innovationen ausgerichtet sein sollten, um die Klimaziele der EU zu erreichen und die Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt zu sichern.
Ausblick für Investoren
Abschließend forderte er die Business Angels auf, die vorgestellten EU‑Programme aktiv zu nutzen und Partnerschaften mit öffentlichen Stellen einzugehen, um gemeinsam nachhaltiges Wachstum zu fördern.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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