Die Europäische Kommission hat am 26. April 2026 in Kiew eine Rede gehalten, in der sie die anhaltende Unterstützung der Union für die Ukraine und die Zusammenarbeit mit Moldau bekräftigte. Der Redner, der Kommissionspräsident, adressierte Präsident Zelensky, Präsident Sandu, Präsident Renaud‑Basso, Direktor Grossi und weitere hochrangige Gäste.
EU‑Unterstützung für die Ukraine
In der Rede wurde hervorgehoben, dass die EU seit Beginn des Konflikts im Februar 2022 kontinuierlich finanzielle, humanitäre und sicherheitsrelevante Hilfen bereitgestellt habe. Der Kommissionspräsident verwies auf einen Gesamtbetrag von 45 Milliarden Euro, der bis zum Jahresende 2026 bereitgestellt werden soll, um die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Wirtschaft und Infrastruktur zu stärken.
Weiterhin kündigte die Kommission an, die Zusammenarbeit im Energiesektor zu intensivieren, um die Abhängigkeit von russischen Energielieferungen zu verringern. Dazu gehören Investitionen in erneuerbare Energien, Netzausbau und die Modernisierung von Kraftwerken in der Ukraine.
Reaktionen der ukrainischen und moldauischen FĂĽhrung
Präsident Zelensky dankte für die anhaltende Solidarität und betonte, dass die Unterstützung der EU ein entscheidender Faktor für die Aufrechterhaltung des Widerstands sei. Präsident Sandu äußerte die Absicht Moldaus, die Zusammenarbeit mit der EU weiter zu vertiefen, insbesondere im Bereich der Sicherheits- und Verteidigungskooperation.
Präsident Renaud‑Basso und Direktor Grossi unterstrichen die Bedeutung einer gemeinsamen europäischen Antwort auf die anhaltende Aggression und betonten, dass die EU‑Mitgliedstaaten bereit seien, weitere Sanktionen zu prüfen, falls die Lage sich nicht entscheide.
Ausblick auf zukĂĽnftige Zusammenarbeit
Der Kommissionspräsident skizzierte einen mehrjährigen Aktionsplan, der neben finanzieller Hilfe auch den Ausbau von Ausbildungsprogrammen und den Transfer von Technologie vorsieht. Ziel sei es, die ukrainische Wirtschaft bis 2030 vollständig in die europäische Wertschöpfungskette zu integrieren.
Abschließend wies er darauf hin, dass die EU ihre strategische Partnerschaft mit Moldau weiter ausbauen werde, um die regionale Stabilität zu fördern und gemeinsame Projekte im Bereich digitale Infrastruktur und Grenzsicherheit zu realisieren.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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