Auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 hat der Präsident der Europäischen Kommission Ursula von der Leyen in Brüssel am 17. Februar 2026 erklärt, dass Europa eine robustere und eigenständigere Sicherheitsarchitektur benötigen solle.
Hintergrund der Konferenz
Die jährlich in München stattfindende Sicherheitskonferenz bringt Regierungsvertreter, Militärführer und Experten aus aller Welt zusammen, um aktuelle sicherheitspolitische Herausforderungen zu diskutieren. Im Jahr 2026 stand insbesondere die Frage nach Europas strategischer Autonomie im Fokus.
Aufruf zur strategischen Autonomie
Von der Leyen betonte, dass die Europäische Union ihre Verteidigungsfähigkeiten stärken und unabhängiger von externen Sicherheitsgarantien werden müsse. Er verwies auf bestehende Initiativen wie die Gemeinsame Sicherheits‑ und Verteidigungspolitik (GSVP) und den Europäischen Verteidigungsfonds.
Direkte Aussage des Präsidenten
„Wir brauchen eine stärkere und mehr unabhängige europäische Sicherheitsarchitektur, um den wachsenden Herausforderungen gerecht zu werden“, sagte der Präsident. Diese Aussage wurde von mehreren Delegierten aus den Mitgliedstaaten aufgenommen.
Reaktionen aus den Mitgliedstaaten
Vertreter mehrerer Mitgliedstaaten bestätigten die Notwendigkeit, die Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich zu vertiefen. Ein Sprecher des Auswärtigen Amts verwies darauf, dass die geplanten Investitionen in die Verteidigungsforschung bereits im kommenden Haushaltsjahr umgesetzt werden sollen.
Ausblick und nächste Schritte
Die Kommission plant, im Rahmen des kommenden Jahresberichts konkrete Vorschläge für eine erweiterte europäische Sicherheitsstrategie vorzulegen. Zudem sollen weitere Mittel für die Entwicklung gemeinsamer Technologien bereitgestellt werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
