Ein Bußgeld von 40 Millionen Euro wurde gegen das Unternehmen Kingspan verhängt, weil es im Rahmen der 2021‑Prüfung einer geplanten Übernahme von Trimo falsche und irreführende Angaben gemacht habe.
Bußgeld und Vorwurf
Der Vorwurf richtet sich gegen die Bereitstellung unrichtiger Informationen während der Überprüfung nach der EU-Fusionskontrolle, die gemäß der EU‑Fusionsverordnung (EUMR) durchgeführt wurde.
Hintergrund der Fusion
Kingspan hatte im Jahr 2021 beabsichtigt, Trimo zu übernehmen, um seine Marktposition im Bausektor zu stärken. Die geplante Transaktion unterlag einer obligatorischen Prüfung durch die Europäische Kommission, um mögliche Wettbewerbsbeschränkungen zu bewerten.
Prüfung nach der EU‑Fusionskontrolle
Während der Untersuchung stellte die Kommission fest, dass Kingspan wesentliche Angaben zu Marktanteilen und strategischen Absichten unvollständig oder falsch dargestellt hatte. Diese Verstöße wurden als schwerwiegend eingestuft.
Reaktion der Kommission
Der zuständige Kommissar betonte, dass die Integrität des Prüfverfahrens für den fairen Wettbewerb im Binnenmarkt unerlässlich sei und dass Verstöße konsequent sanktioniert werden müssen.
Ausblick
Kingspan hat die Möglichkeit, gegen die Entscheidung Rechtsmittel einzulegen. Die Kommission weist darauf hin, dass weitere Verstöße gegen die Fusionsverordnung zu zusätzlichen Sanktionen führen können.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
Ende der Uebertragung