In Skopje fand am 2. Juni ein Treffen zwischen dem Präsidenten des Rates der Europäischen Union, Antonio Costa, und dem Premierminister von Nordmazedonien, Hristijan Mickoski, statt. Das Treffen bildete den Abschluss von Präsident Costas Besuch im westlichen Balkan, bei dem er mehrere regionale Führer traf.
Reise im westlichen Balkan
Während seiner zweitägigen Reise leitete Costa gemeinsam mit dem Präsidenten der Europäischen Kommission das EU‑WB‑Gipfeltreffen, bei dem Vertreter aus Albanien, Bosnien‑und Herzegowina, Kosovo, Montenegro und Serbien anwesend waren. Ziel war es, die Zusammenarbeit zwischen der EU und den Westbalkanstaaten zu vertiefen.
Gesprächsthemen
Im Gespräch mit Mickoski standen die weitere Annäherung Nordmazedoniens an die EU, Reformen im Justizbereich und die Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen im Vordergrund. Beide Seiten betonten die Bedeutung von Rechtsstaatlichkeit und der Bekämpfung von Korruption.
Erwartungen der EU
Der Rat der Europäischen Union erklärte, dass die EU Nordmazedonien weiterhin bei der Umsetzung von Reformen unterstützen werde und die Perspektive eines Beitritts nach Erfüllung der Beitrittskriterien bestärke.
Reaktion der mazedonischen Regierung
Premierminister Mickoski dankte für die fortgesetzte Unterstützung und betonte, dass die Regierung die geforderten Reformen zügig umsetzen werde, um die EU‑Perspektive zu sichern.
Ausblick
In den kommenden Monaten sollen weitere Gespräche auf Ministerebene stattfinden, um die Fortschritte zu prüfen und die nächsten Schritte im EU‑Beitrittsverfahren zu planen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Rat der Europäischen Union, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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