Am 19. Oktober 2026 hat der Rat der Europäischen Union Schlussfolgerungen verabschiedet, die zu intensiveren Anstrengungen für mehr Gleichstellung aufrufen, um das Wirtschaftswachstum und die Wettbewerbsfähigkeit in Europa zu stärken.
Die Begründung beruht darauf, dass ein inklusiver Arbeitsmarkt, in dem alle Bürger gleiche Chancen erhalten, das Potenzial der Wirtschaft erhöht und die Produktivität steigert.
Kernthemen der Schlussfolgerungen
Zu den empfohlenen Maßnahmen zählen die Verbesserung der Vereinbarkeit von Beruf und Familie, das Schließen der Lohnlücke zwischen den Geschlechtern, die Förderung von Frauen in MINT-Berufen sowie gezielte Unterstützung für Menschen mit Behinderungen und ältere Arbeitnehmer.
Die Vorgaben stehen im Einklang mit den langfristigen Zielen der EU-Strategien für 2030, die bereits vorherige Verpflichtungen zur sozialen Inklusion und zur Stärkung des Binnenmarktes festgeschrieben haben.
Reaktionen aus Wirtschaft und Mitgliedstaaten
Ein Sprecher des Rates erklärte: „Wir sehen Gleichstellung als zentralen Hebel für nachhaltiges Wachstum und als Voraussetzung für die globale Wettbewerbsfähigkeit Europas.“
Wirtschaftsverbände begrüßten die Initiative und betonten die Notwendigkeit klarer Finanzierungsmechanismen, während einige Mitgliedstaaten um konkrete Umsetzungspläne baten.
Weiteres Vorgehen
Der Rat plant, die Schlussfolgerungen dem Europäischen Parlament und der Europäischen Kommission vorzulegen, damit in den kommenden Monaten konkrete Gesetzesvorschläge erarbeitet werden können.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Rat der Europäischen Union, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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