Am 1. Juni fand in Sarajevo ein Treffen zwischen dem Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa, und den Mitgliedern der bosnisch‑herzegowinischen Präsidentschaft statt. Das Gespräch diente der Vorbereitung des EU‑Westbalkan‑Gipfels und der Vertiefung der bilateralen Zusammenarbeit.
Hintergrund des EU‑Westbalkan‑Summits
Der Gipfel, zu dem Präsident Costa als Co‑Vorsitzender fungierte, soll die strategische Partnerschaft zwischen der Europäischen Union und den westbalkanischen Ländern stärken. Ziel sei es, Reformprozesse zu unterstützen und den Weg zur EU‑Mitgliedschaft zu beschleunigen.
Themen des Treffens
Im Fokus des Gesprächs standen die wirtschaftliche Entwicklung, die Reform des Justizsystems und die Stärkung der Rechtsstaatlichkeit in Bosnien‑ und Herzegowina. Zusätzlich wurden Fragen der Grenzsicherheit und der Migration erörtert.
Aussagen von Präsident Costa
Nach dem Treffen erklärte Costa, dass die Europäische Union Bosnien‑ und Herzegowina weiterhin auf dem Weg zur europäischen Integration unterstütze. Er betonte, dass Fortschritte bei Reformen ein entscheidendes Kriterium für die weitere Annäherung seien.
Stellungnahme der bosnisch‑herzegowinischen Präsidentschaft
Ein Sprecher der Präsidentschaft wies darauf hin, dass die Regierung bereit sei, die geforderten Reformen umzusetzen, und bat um verstärkte technische und finanzielle Unterstützung seitens der EU.
Ausblick auf die weitere Zusammenarbeit
Die Gespräche bildeten die Grundlage für die anstehenden Verhandlungen im Rahmen des EU‑Westbalkan‑Summits, der in den kommenden Wochen stattfinden soll. Beide Seiten betonten die Notwendigkeit eines kontinuierlichen Dialogs.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäischer Rat, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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