Ein Betrag von 338,35 Millionen Euro wurde heute für den Schutz der Ozeane, die Förderung nachhaltiger Fischereipraktiken und die Stärkung der maritimen Sicherheit zugesagt. Die Ankündigung erfolgte im Rahmen der Our Ocean Conference 2026 in Brüssel.
Finanzierung und Ziele
Die Mittel sollen dazu beitragen, die biologische Vielfalt in europäischen Gewässern zu erhalten und den Druck auf überfischte Bestände zu reduzieren. Gleichzeitig wird ein Fokus auf die Verbesserung von Überwachungs- und Kontrollsystemen gelegt, um illegale, unregulierte und ungemeldete Fischerei zu bekämpfen.
Verwendung der Mittel
Ein Teil der Finanzierung wird in Projekte investiert, die den Aufbau von Schutzgebieten unterstützen. Weitere Mittel fließen in Forschungsvorhaben, die neue nachhaltige Fangtechnologien entwickeln, sowie in die Modernisierung von Küstenwachen und anderen Sicherheitsbehörden.
Bedeutung für die Fischerei
Durch die Förderung nachhaltiger Praktiken soll langfristig die Produktivität der Fischereiwirtschaft gesichert werden. Der Ansatz zielt darauf ab, sowohl die wirtschaftlichen Interessen der Fischereibetriebe als auch die ökologischen Erfordernisse in Einklang zu bringen.
Sicherheitsaspekte
Die finanzielle Unterstützung umfasst zudem Maßnahmen zur Verbesserung der maritimen Sicherheit, etwa durch den Ausbau von Überwachungssystemen und die Stärkung von Rettungsdiensten auf See. Diese Initiativen sollen das Risiko von Unfällen und illegalen Aktivitäten reduzieren.
Erwartete Auswirkungen
Nach Angaben der Kommission wird erwartet, dass die Investitionen bis 2030 zu einer messbaren Verbesserung der Bestandszahlen von Schlüsselarten führen und die Resilienz der maritimen Wirtschaft stärken. Die Maßnahmen sollen zudem die Einhaltung internationaler Umweltstandards unterstützen.
Weiteres Vorgehen
Die Europäische Kommission plant, die Umsetzung der Förderprogramme eng zu überwachen und regelmäßige Berichte über Fortschritte zu veröffentlichen. Interessierte Akteure können sich an den jeweiligen nationalen Behörden wenden, um Fördermöglichkeiten zu prüfen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
Ende der Uebertragung