EU: EU-Strategie zur Bekämpfung von Menschenhandel vorgestellt
Neue Strategie der Europäischen Kommission
Die Europäische Kommission hat am 16. Oktober 2026 eine umfassende Strategie zur Bekämpfung von Menschenhandel in der Europäischen Union veröffentlicht. Ziel sei es, die Prävention zu stärken, Opfern besser zu helfen und die Strafverfolgung zu verbessern.
Zunahme der registrierten Opfer
Im Zeitraum 2023 bis 2024 wurden laut Angaben der Kommission mehr als 20 000 Opfer von Menschenhandel in der EU registriert, was einem Anstieg von 16,1 % gegenüber dem Vorjahr entspricht. Trotz dieses Anstiegs bleiben zahlreiche Fälle weiterhin unentdeckt.
Vielfältige Formen des Menschenhandels
Die Kommission weist darauf hin, dass Menschenhandel unterschiedliche Ausprägungen hat, darunter sexuelle Ausbeutung, Arbeitsausbeutung, erzwungene Kriminalität, Bettelei und erzwungene Ehe.
Ziele und Maßnahmen der Strategie
Nach Angaben der Kommission umfasst die neue Strategie Maßnahmen zur Verbesserung der grenzüberschreitenden Zusammenarbeit, zur Verstärkung von Aufklärungsprogrammen und zur Bereitstellung von spezialisierten Unterstützungsdiensten für Opfer.
Herausforderungen bei der Erfassung
Die Kommission betont, dass ein erheblicher Teil der Fälle nicht gemeldet wird, weil Opfer häufig Angst haben oder keine geeigneten Anlaufstellen kennen. Deshalb soll die Strategie den Zugang zu Hilfsangeboten vereinfachen.
Erwartete Auswirkungen
Die Kommission geht davon aus, dass die kombinierten Maßnahmen langfristig zu einer Verringerung der Opferzahlen führen und die Abschreckung von Täternetzwerken erhöhen werden.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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