EU: EU-Moldau-Gipfel – Präsidenten von der Leyen, Costa und Sandu in Brüssel
Am 22. Juni 2026 haben der Präsident der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, und der Präsident der portugiesischen Regierung, António Costa, den Präsidenten der Republik Moldau, Maia Sandu, in Brüssel empfangen. Der zweite EU‑Moldau‑Summit diente der Vertiefung der politischen Zusammenarbeit und der Diskussion konkreter Unterstützungsmaßnahmen für Reformen in Moldau.
Ziele des Gipfels
Die Gesprächspartner betonten die Notwendigkeit, die Reformagenda Moldaus weiter voranzutreiben, insbesondere in den Bereichen Rechtsstaatlichkeit, Korruptionsbekämpfung und wirtschaftliche Diversifizierung. Der Präsident von der Leyen verwies auf die strategische Bedeutung Moldaus als Partner im östlichen Grenzraum der Union.
Erwartete MaĂźnahmen
Im Rahmen des Gipfels wurden konkrete Finanzierungsinstrumente vorgestellt, darunter ein zusätzlicher Beitrag von 500 Millionen Euro aus dem EU‑Fonds für regionale Entwicklung. Zudem wurde über die mögliche Erweiterung des Visafreizugangs für moldauische Bürger gesprochen, vorbehaltlich der Erfüllung festgelegter Kriterien.
Erklärungen der Präsidenten
Der Präsident von der Leyen erklärte, dass die Europäische Union fest an der Seite Moldaus stehe und die Partnerschaft weiter vertiefe. Präsident Costa unterstrich die Bedeutung gemeinsamer Sicherheits- und Energieprojekte. Präsident Sandu dankte für die fortgesetzte Unterstützung und betonte die Entschlossenheit Moldaus, die geforderten Reformen umzusetzen.
Weiteres Vorgehen
Die Beteiligten vereinbarten, die Umsetzung der beschlossenen Maßnahmen in einem regelmäßigen Dialog zu überwachen. Ein weiterer Ministertreffen ist für das vierte Quartal 2026 geplant, um den Fortschritt zu evaluieren und gegebenenfalls Anpassungen vorzunehmen.
Hintergrund der Beziehungen
Die EU‑Moldau‑Partnerschaft basiert seit 2014 auf einem Assoziationsabkommen, das 2022 durch ein umfassendes Reformpaket erweitert wurde. Der erste Gipfel im Jahr 2024 legte den Grundstein für die aktuelle Intensivierung der Zusammenarbeit.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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