Am 2. Juli 2026 trafen sich Vertreter der Europäischen Union und der Republik Türkei in Istanbul zum High-Level Economic Dialogue (HLED). Das Treffen wurde von Valdis Dombrovskis, Vizepräsident der Kommission für die Eurozone und die Wirtschaft, gemeinsam mit dem türkischen Wirtschaftsminister geleitet.
Hintergrund
Der Dialog dient dem regelmäßigen Austausch über Handel, Investitionen, digitale Wirtschaft und die grüne Transformation. Beide Seiten betonten die Bedeutung einer vertieften wirtschaftlichen Zusammenarbeit im Rahmen der EU‑Türkei‑Beziehungen.
Ergebnisse
Im Verlauf des Gesprächs wurden konkrete Maßnahmen zur Förderung des bilateralen Handels vereinbart, darunter die Reduzierung von Handelshemmnissen und die Unterstützung kleiner und mittlerer Unternehmen beider Märkte. Die Europäische Kommission kündigte an, die türkischen Reformen im Finanzsektor zu unterstützen und die Zusammenarbeit im Bereich erneuerbare Energien zu intensivieren.
Der türkische Wirtschaftsminister erklärte, dass die Türkei an verstärkten EU‑Investitionen, insbesondere in Infrastruktur und Technologie, interessiert sei. Beide Seiten einigten sich darauf, die Diskussion über Klimaziele, digitale Infrastruktur und Finanzstabilität weiterzuführen.
Ausblick
Die Kommission betonte, dass der Dialog ein Schlüssel zur Vertiefung der wirtschaftlichen Beziehungen sei. Es wurde vereinbart, den High-Level Economic Dialogue jährlich fortzusetzen, wobei das nächste Treffen für das Jahr 2027 geplant ist.
Durch die heutigen Beschlüsse soll die wirtschaftliche Partnerschaft zwischen EU und Türkei weiter gestärkt und ein Fundament für zukünftige Kooperationen gelegt werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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