Am 7. Juli 2026 hat die Europäische Kommission ein Faktenblatt veröffentlicht, das die neue Tierhaltungsstrategie sowie den Proteinaktionsplan der Union zusammenfasst. Das Dokument richtet sich an Entscheidungsträger, Wirtschaftsbeteiligte und die Öffentlichkeit.
Hintergrund des Sektors
Die Tierhaltungsbranche stellt einen bedeutenden Teil der europäischen Agrarwirtschaft dar und beeinflusst sowohl die Ernährungssicherheit als auch die Umweltbilanz der Union. Die Kommission betont, dass nachhaltige Praktiken notwendig seien, um langfristige Ziele zu erreichen.
Ziele der Tierhaltungsstrategie
Die Strategie zielt darauf ab, die Treibhausgasemissionen aus der Tierhaltung zu verringern, die Ressourceneffizienz zu steigern und das Tierwohl zu verbessern. Zusätzlich soll die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Produzenten gestärkt werden.
Schwerpunkte des Proteinaktionsplans
Der Proteinaktionsplan fokussiert die Förderung alternativer Proteinquellen, die Reduktion des Fleischkonsums in ausgewählten Bevölkerungsgruppen und die Unterstützung von Forschung und Innovation im Bereich pflanzlicher und kultivierter Proteine.
Erwartete Auswirkungen
Nach Angaben der Kommission sollen die Maßnahmen zu einer nachhaltigeren Lebensmittelversorgung beitragen, die Abhängigkeit von importierten Futtermitteln reduzieren und neue Marktchancen für Unternehmen schaffen, die auf innovative Proteinlösungen setzen.
Umsetzung und weitere Schritte
Die Kommission plant, die Strategie in den kommenden Jahren schrittweise umzusetzen und dabei eng mit den Mitgliedstaaten, Branchenverbänden und Forschungseinrichtungen zusammenzuarbeiten. Ein Konsultationsprozess soll bis Ende 2026 abgeschlossen sein, bevor verbindliche Rechtsakte erlassen werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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