Deutschland: Europaausschuss reist nach Kanada – Gespräche zu Wirtschaft, Sicherheit und Zukunftsthemen
Kanada empfängt vom 16. bis 19. Juni 2026 eine Gruppe europäischer Parlamentarier, die im Rahmen des Europaausschusses politische Gespräche führen soll. Die Reise umfasst Treffen in Ottawa und Edmonton und richtet sich an Vertreter des kanadischen Parlaments sowie an Mitglieder der Exekutive.
Ziele der Mission
Der Ausschuss will die Zusammenarbeit in den Bereichen Wirtschaft, Sicherheit und Rohstoffversorgung vertiefen. Dabei stehen Fragen der Resilienz, Diversifizierung und der gemeinsamen Bewältigung zukünftiger Herausforderungen im Vordergrund.
Beteiligte Abgeordnete
Unter Leitung des Ausschussvorsitzenden Anton Hofreiter nehmen der Abgeordnete Alexander Radwan (CDU/CSU), der Abgeordnete Pierre Lamely (AfD) und der Abgeordnete Chantal Kopf (BĂĽndnis 90/Die GrĂĽnen) an der Delegation teil.
Wirtschaftliche Schwerpunkte
In Gesprächen mit Wirtschaftsvertretern und Think‑Tanks wird die wirtschaftliche Sicherheit der Lieferketten thematisiert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Diversifizierung von Rohstoffquellen und der Stärkung transatlantischer Handelsbeziehungen.
Sicherheitspolitische Dimension
Die Delegation erörtert aktuelle sicherheitspolitische Themen, darunter die Zusammenarbeit im Bereich Cyber‑Resilienz und die Koordination bei internationalen Krisen. Kanada wird als wichtiger Partner für die europäische Sicherheitsarchitektur betrachtet.
SAFE‑Abkommen und zukünftige Partnerschaft
Kanada ist das erste außereuropäische Land, das ein bilaterales Abkommen im Rahmen des SAFE‑Programms abgeschlossen hat. Dieses Abkommen soll die strategische Zusammenarbeit vertiefen und Kanada als Wertepartner für die Europäische Union positionieren.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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