In Tivat hat die Europäische Kommission am 5. Juni 2026 einen Besuch abgeschlossen, bei dem Präsident Milatović und weitere Vertreter der montenegrinischen Regierung empfangen wurden. Der Anlass war ein bilaterales Treffen, das von der Kommission dazu genutzt wurde, die Zusammenarbeit zwischen der Union und Montenegro zu vertiefen.
Hintergrund des Besuchs
Der Besuch folgte auf mehrere Monate intensiver Dialoge zwischen Brüssel und Podgorica. Nach Angaben der Europäischen Kommission sollte das Treffen die Umsetzung von Reformen unterstützen, die im Rahmen des Beitrittsprozesses zu den EU-Standards vorgesehen sind.
Gespräche mit den montenegrinischen Behörden
Während des Aufenthalts trafen sich Vertreter der Kommission mit Präsident Milatović, dem Premierminister sowie mit Ministerialvertretern aus den Bereichen Justiz, Wirtschaft und Umwelt. In den Gesprächen wurden Fortschritte bei der Justizreform, der Bekämpfung von Korruption und der Stärkung der Rechtsstaatlichkeit thematisiert.
Erwartete Zusammenarbeit
Die Kommission betonte, dass weitere finanzielle und technische Unterstützung bereitgestellt werde, sofern die vereinbarten Reformen umgesetzt werden. Zusätzlich wurden geplante Programme zur Förderung von kleinen und mittleren Unternehmen sowie zur Verbesserung der Infrastruktur diskutiert.
Reaktionen vor Ort
Lokale Medien berichteten, dass die Anwesenden den Besuch als Zeichen der fortgesetzten europäischen Solidarität interpretierten. Vertreter der Zivilgesellschaft äußerten sich positiv über die angekündigten Maßnahmen, betonten jedoch die Notwendigkeit einer transparenten Umsetzung.
Ausblick
Die Europäische Kommission kündigte an, in den kommenden Monaten weitere Evaluierungen vorzunehmen und die Fortschritte in den vereinbarten Bereichen zu prüfen. Ein nächster Termin für ein bilaterales Gespräch wurde bereits für das Herbstquartal 2026 in Erwägung gezogen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäischen Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
Ende der Ăśbertragung