Das Europäische Parlament hat am 28. April 2026 mit einer klaren Mehrheit den neuen Generalised Scheme of Preferences (GSP) für das Jahr 2027 angenommen. Die Abstimmung markiert den Abschluss eines mehrmonatigen Verfahrens, das von der Europäischen Kommission initiiert wurde.
Hintergrund des GSP
Der GSP ist ein Handelsinstrument, das zollfreie oder zollreduzierte Einfuhren für Entwicklungsländer ermöglicht, um deren Wirtschaftsentwicklung zu fördern. Der aktuelle Entwurf erweitert den Kreis der begünstigten Länder und passt die Präferenzkriterien an aktuelle Entwicklungsziele an.
Erwartete wirtschaftliche Auswirkungen
Laut einer Analyse der Kommission könnte das neue GSP bis zu 3 Milliarden Euro an Exporten aus der EU in die begünstigten Länder generieren. Gleichzeitig soll das Instrument die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen in Schwellenländern stärken.
Reaktionen der Mitgliedstaaten
Verschiedene Mitgliedstaaten haben die Entscheidung begrüßt. Der Finanzminister Deutschlands betonte, dass das GSP „ein wichtiger Baustein für nachhaltiges Wachstum in Partnerländern sei“. Der Außenminister Frankreichs verwies auf die strategische Bedeutung für die europäische Handelspolitik.
Stellungnahme der Europäischen Kommission
Ein Sprecher der Kommission erklärte, dass das neue GSP „den Grundsätzen von Fairness und Transparenz entspricht“ und dass es „die Handelspartnerschaften der EU langfristig festigen wird“.
Nächste Schritte
Nach der Verabschiedung durch das Parlament wird das GSP im kommenden Monat vom Rat der Europäischen Union ratifiziert. Anschließend erfolgt die offizielle Veröffentlichung im Amtsblatt, gefolgt von der Umsetzung in den jeweiligen Mitgliedstaaten.
Ausblick
Die Kommission plant, die Wirksamkeit des GSP regelmäßig zu prüfen und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen, um den sich wandelnden globalen Marktbedingungen gerecht zu werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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