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Fachleute fĂĽr psychische Gesundheit verpflichten sich zum Ausbau von rechtsbasierten Versorgungsangeboten in West- und Zentralafrika
AI GENERATED 17.07.2026 21:10 Wissenschaft und Forschung

Fachleute fĂĽr psychische Gesundheit verpflichten sich zum Ausbau von rechtsbasierten Versorgungsangeboten in West- und Zentralafrika

Verpflichtung auf dem Lernforum in LomĂ©In LomĂ© haben Experten und Politiker aus 26 Ländern der westlichen und zentralen Afrika erklärt, die Ausweitung von dignitäts‑ und rechtsbasierten Versorgungsangeboten fĂĽr…

Verpflichtung auf dem Lernforum in Lomé

In Lomé haben Experten und Politiker aus 26 Ländern der westlichen und zentralen Afrika erklärt, die Ausweitung von dignitäts‑ und rechtsbasierten Versorgungsangeboten für psychische Gesundheit zu beschleunigen. Die Erklärung wurde im Rahmen des West‑ und Zentralafrika‑Mental‑Health‑Intercountry‑Learning‑Gatherings getroffen, das vom WHO Regionalbüro für Afrika und der Akwaaba Trust organisiert wurde.

Ziele der WHO‑Region für 2030

Die Verpflichtung ist Teil der regionalen Zielsetzungen für das Jahr 2030, die unter anderem eine flächendeckende Einführung von eigenständigen oder integrierten psychischen‑Gesundheits‑Strategien, ein dediziertes Budget für psychische Gesundheit in 70 % der Mitgliedstaaten und die routinemäßige Berichterstattung über 95 % der relevanten Indikatoren vorsehen. Zudem soll die Integration in die Primärversorgung bis 2030 in 60 % der Staaten wirksam umgesetzt sein.

Aktuelle LĂĽcken im System

Trotz wachsender politischer Unterstützung haben bislang nur 17 von 29 Ländern, die nationale Strategien besitzen, diese mit internationalen Menschenrechtsstandards abgeglichen. Auf der Ebene der Primärversorgung bieten lediglich sieben der 47 Mitgliedstaaten der Region effektive psychische‑Gesundheits‑Leistungen an.

Schwerpunkte der Diskussionen

Die Teilnehmenden betonten die Notwendigkeit, psychische Gesundheit stärker in die Primärversorgung zu integrieren, gemeindebasierte Dienste auszubauen und Menschen mit eigener Erfahrung aktiv in die Gestaltung von Politik und Leistungen einzubeziehen. Weiterhin wurde die Erweiterung des Mental Health Gap Action Programme (mhGAP) gefordert, um nicht‑spezialisierte Fachkräfte zu befähigen.

Rechtliche Rahmenbedingungen und Finanzierung

Ein zentrales Ergebnis war der Aufruf, gesetzliche und politische Rahmenbedingungen zu stärken, um die Rechte von Betroffenen zu schützen, und die Zusammenarbeit zwischen Gesundheits‑, Bildungs‑, Sozial‑ und Justizsektor zu intensivieren. Die Teilnehmenden wiesen zudem auf die Notwendigkeit nachhaltiger Finanzierung hin, wobei sowohl nationale Investitionen als auch Partnerunterstützung als Schlüssel genannt wurden.

Einbindung von Notfallvorsorge und Jugend

Erfahrungen aus Ebola‑Ausbrüchen und anderen humanitären Krisen wurden herangezogen, um die Integration von psychischer‑Gesundheits‑ und psychosozialer Unterstützung in die Notfallvorsorge zu betonen. Ein spezieller Programmpunkt widmete sich der psychischen Gesundheit von Kindern und Jugendlichen, wobei junge Vertreter aktiv an der Politikgestaltung beteiligt wurden.

Ausblick auf weitere Konsultationen

Das Treffen in Lomé ist das zweite einer Reihe subregionaler WHO‑Konsultationen; das nächste wird weitere Fortschritte bei der Umsetzung der 2030‑Ziele prüfen und den Mitgliedstaaten Leitlinien für die Weiterentwicklung ihrer nationalen Systeme bereitstellen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von World Health Organization, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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