Fermentiertes Rosa roxburghii Pomace verbessert Futtereffizienz und Antioxidantienstatus bei Ziegen
Eine aktuelle Untersuchung hat die Wirkung von fermentiertem Rosa roxburghii Tratt‑Pomace (FRRT) auf die Leistungsparameter, Blutbiochemie und das Muskelprofil von Fleischziegen analysiert. Die Ergebnisse zeigen, dass die Zugabe von 7 % bis 14 % FRRT die Futterumwandlungsrate senkte, die antioxidativen Kapazitäten steigerte und das Aminosäure‑ sowie Fettsäureprofil des Musculus longissimus dorsi positiv veränderte, während der Cholesterinspiegel im Blut anstieg.
Studienaufbau
Insgesamt 24 Ziegen mit einem durchschnittlichen Ausgangsgewicht von 30,7 ± 4,71 kg wurden in einem komplett randomisierten Design drei Ernährungsgruppen zugeordnet: eine Kontrollgruppe (CON) ohne FRRT, eine Gruppe mit 7 % FRRT (LF) und eine Gruppe mit 14 % FRRT (HF). Nach einer 14‑tägigen Eingewöhnungsphase wurden die Tiere über einen Zeitraum von 60 Tagen mit den jeweiligen Total‑Mixed‑Ration‑Rationen (TMR) gefüttert.
Leistungsparameter
Die Aufnahme von Trockensubstanz (DM) blieb unverändert, ebenso wie die durchschnittliche Tageszunahme des Körpergewichts. Im Vergleich zur Kontrollgruppe verringerte sich jedoch die Futterumwandlungsrate (FCR) signifikant (P < 0,05), was auf eine verbesserte Futtereffizienz hinweist.
Blutbiochemie
Die Analyse des Plasma zeigte erhöhte Werte für Kreatinin und Gesamtcholesterin (P < 0,05) bei den FRRT‑Gruppen. Der LDL‑Cholesterinspiegel war im HF‑Gruppe numerisch höher (gesamt P = 0,069). Gleichzeitig stiegen die totale antioxidative Kapazität und die Katalaseaktivität (P < 0,05), während das Malondialdehyd‑Niveau im HF‑Gruppe tendenziell niedriger war (P = 0,067).
Aminosäureprofil im Muskel
Die 14 %‑FRRT‑Ergänzung erhöhte die Konzentrationen essentieller, nicht‑essentieller, geschmacksrelevanter und gesamtaminosäurehaltiger Bestandteile im Musculus longissimus dorsi (P < 0,05). Einzelne Aminosäuren wie Threonin, Serin, Glycin, Tyrosin, Lysin und Arginin wiesen signifikant höhere Werte auf.
Fettsäureprofil im Muskel
Bei der 7 %‑FRRT‑Ergänzung sank der Gehalt an C15:0 (P < 0,05), während die Konzentration von Arachidonsäure (C20:4n‑6) zunahm (P < 0,05). Die Summen von gesättigten (SFA), einfach ungesättigten (MUFA) und mehrfach ungesättigten Fettsäuren (PUFA) unterschieden sich nicht zwischen den Gruppen.
Schlussfolgerungen
Die Ergebnisse legen nahe, dass die Integration von 7 % bis 14 % FRRT in die Ernährung von Fleischziegen die Futtereffizienz und das antioxidative Potential verbessert und gleichzeitig ausgewählte Aminosäure‑ und Fettsäuremerkmale des Muskelfleisches positiv beeinflusst. Der gleichzeitige Anstieg des Cholesterinspiegels erfordert jedoch weiterführende Untersuchungen, um mögliche gesundheitliche Implikationen zu klären.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Public Library of Science, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.
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