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Flexiblere Revitalierungspolitiken steigern Reiseziel‑Intention
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AI GENERATED 07.05.2026 • 20:05 Wissenschaft und Forschung

Flexiblere Revitalierungspolitiken steigern Reiseziel‑Intention

USA: Flexiblere Revitalierungspolitiken steigern Reiseziel‑Intention

Forschungsansatz

Eine aktuelle Untersuchung von Wen Qin, Weilong Li, Yanli Peng und Juan Su analysiert, wie unterschiedliche Revitalisierungspolitiken das Reiseverhalten von Touristen beeinflussen. Die Autorinnen definieren Revitalisierungspolitiken als kommunikative Signale, die soziale Urteile und Reiseabsichten steuern. Ziel der Studie ist es, die psychologischen Mechanismen hinter flexiblen und starren Politiken zu erfassen und deren Wirksamkeit in Abhängigkeit vom zeitlichen Planungshorizont zu prüfen.

Zentrale Ergebnisse

Die Forschenden führen sieben Studien durch, darunter ein halbstrukturiertes Interview und sechs szenariobasierte Experimente. Die Ergebnisse zeigen, dass flexible Revitalisierungspolitiken im Durchschnitt zu einer stärkeren Reiseabsicht führen als starre Politiken. Dieser Unterschied beruht auf unterschiedlichen sozialen Urteilen: Flexible Politiken erhöhen die wahrgenommene Wärme, während starre Politiken die wahrgenommene Kompetenz steigern.

Einfluss des zeitlichen Abstands

Zusätzlich hängt die Effektivität der Politiken vom zeitlichen Abstand der Reiseentscheidung ab. Flexible Politiken wirken besonders wirksam, wenn Touristen kurzfristige Reiseentscheidungen treffen. Im Gegensatz dazu zeigen starre Politiken ihre Stärke bei langfristiger Planung, wenn der zeitliche Abstand größer ist.

Methodische Vorgehensweise

Die Studie nutzt das Stereotype‑Content‑Model und die Theorie der temporalen Distanz, um die psychologischen Prozesse zu modellieren. In den Experimenten werden den Teilnehmenden unterschiedliche Szenarien präsentiert, die entweder flexible oder starre Revitalisierungmaßnahmen beschreiben. Anschließend werden ihre Einschätzungen von Wärme und Kompetenz sowie ihre Intention, das Reiseziel zu besuchen, erfasst.

Implikationen fĂĽr das Destinationsmarketing

Die Autoren schließen daraus, dass Destinationsmanager ihre Kommunikationsstrategien anpassen sollten. Für kurzfristige Marketingkampagnen empfiehlt sich die Betonung flexibler Maßnahmen, um das Wärme‑Signal zu stärken. Für langfristige Entwicklungspläne sollte hingegen die Kompetenz der Destination hervorgehoben werden, um die Wirksamkeit starrer Politiken zu nutzen.

Ausblick

Die Untersuchung liefert einen Beitrag zur theoretischen Fundierung von Destinationsmarketing und bietet praktische Leitlinien für die Gestaltung von Revitalisierungspolitiken, die den Entscheidungsprozess von Touristen berücksichtigen und zur nachhaltigen Entwicklung von Reisezielen beitragen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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