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AI GENERATED 03.02.2026 • 20:38 Wissenschaft & Forschung

Fluoxetin zeigt begrenzte Hörverbesserung nach lärmbedingtem Hörverlust bei Ratten

Eine aktuelle Studie untersuchte die Wirkung von Fluoxetin auf lärmbedingte Verletzungen des Innenohrs und des auditorischen Nervs bei Sprague‑Dawley‑Ratten. Die Ergebnisse zeigen, dass das Medikament lediglich eine leichte, auf 4 kHz beschränkte Verbesserung der auditorischen Hirnstamm‑Reaktionsschwellen (ABR) bewirkt, jedoch die Cochlea‑Struktur und das Hörvermögen nicht wiederherstellt.

Studienaufbau

Die Versuchstiere wurden über drei Wochen täglich drei Stunden einem Weißrausch von 115 dB SPL ausgesetzt. Anschließend erhielten zehn Ratten pro Gruppe entweder ein Fahrzeug (Kontrolle) oder Fluoxetin mit einer Dosis von 10 mg/kg über 19 Tage. Vier Versuchsgruppen wurden gebildet: Fahrzeug, Fluoxetin, Lärm + Fahrzeug und Lärm + Fluoxetin.

Hörfunktionelle Ergebnisse

Nach der Behandlung zeigten die Lärm‑exponierten Ratten, die Fluoxetin erhalten hatten, ABR‑Schwellenwerte, die denen der Lärm‑plus‑Fahrzeug‑Gruppe ähnelten. Eine signifikante Verbesserung ließ sich nur im Frequenzbereich um 4 kHz feststellen.

Morphologische Befunde

Beide lärmbelasteten Gruppen wiesen einen Verlust von Haarzellen in der Cochlea sowie eine Desorganisation des Gewebes auf. Die extrazellulären Körbe um die Cochlea‑Ribbon‑Synapsen waren im Lärm‑plus‑Fahrzeug‑Modell reduziert und wurden durch Fluoxetin nicht wiederhergestellt. Zudem war die Expression von Aggrecan im ventralen Cochlear‑Nukleus (VCN) bei der Lärm‑plus‑Fluoxetin‑Gruppe vermindert.

Transkriptomische Analyse

RNA‑Sequenzierung des VCN ergab eine Hochregulierung von Genen wie Mal, Fos, Rapgef3, Papss2, Adamts4 und Heph. Gleichzeitig wurden Gene wie Pde5a, Kcnma1, Nr4a1, Dlgap3, Slc18a2 und Dgkg herunterreguliert.

Schlussfolgerungen

Die Daten deuten darauf hin, dass Fluoxetin eher eine Rolle bei der neuronalen Umstrukturierung spielt, als dass es das Hörvermögen direkt wiederherstellt. Die modesten funktionellen Verbesserungen und die ausgeprägten transkriptionellen Veränderungen legen nahe, dass weitere Forschung nötig ist, um das therapeutische Potenzial bei lärmbedingtem Hörverlust zu bewerten.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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