Zentrale BeschlĂĽsse
Der dreitägige Gipfel in Évian-les-Bains vom 15. bis 17. Juni 2026 brachte die Staats- und Regierungschefs der G7-Staaten sowie Vertreter der Europäischen Union zusammen. In einer gemeinsamen Erklärung betonten sie die Handlungsfähigkeit der Gruppe und ein starkes Signal der Einigkeit angesichts aktueller Krisen.
Sicherheitslage Ukraine und Naher Osten
Bundeskanzler Friedrich Merz erklärte, dass die UnterstĂĽtzung fĂĽr die Ukraine aus dem Kreis der G7-Staaten „so stark wie selten zuvor“ sei. Gleichzeitig begrĂĽĂźte er das Friedensmemorandum zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran und forderte dessen konsequente Umsetzung, um die Weltwirtschaft zu stabilisieren.
Wirtschaftliche Zusammenarbeit
Die Staats- und Regierungschefs einigten sich auf verstärkte Zusammenarbeit in der Sicherung kritischer Rohstoffe und setzten sich für ein stärkeres globales Wachstum ein. Merz betonte, dass die G7-Partner gemeinsam Lösungen für Lieferketten und Rohstoffsicherheit entwickeln wollen.
KĂĽnstliche Intelligenz und Gesundheit
Ein weiteres Schwerpunktfeld war die Förderung von Künstlicher Intelligenz sowie die Zusammenarbeit im Gesundheitssektor. In diesem Kontext wurde ein gemeinsamer Aufruf zur Bekämpfung von Krebs und zur Koordination von Ebola‑Ausbrüchen beschlossen.
Bilaterale Gespräche
Der Gipfel bot zudem Raum für bilaterale Gespräche. Bundeskanzler Merz traf sich am ersten Abend mit dem britischen Premier Keir Starmer, um weitere Kooperationsmöglichkeiten zu erörtern.
Ausblick
Nach eigenen Angaben des Kanzlers findet das Treffen in einer „ausgesprochen bewegten Phase der Weltpolitik“ statt, die sowohl Herausforderungen als auch Chancen fĂĽr internationale Zusammenarbeit birgt. Die getroffenen BeschlĂĽsse sollen nun in konkrete MaĂźnahmen ĂĽberfĂĽhrt werden.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Bundesregierung, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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