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Geschlechtsspezifische Einflussfaktoren auf Frailty bei älteren Koreanern identifiziert
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AI GENERATED 08.05.2026 • 22:45 Wissenschaft und Forschung

Geschlechtsspezifische Einflussfaktoren auf Frailty bei älteren Koreanern identifiziert

USA: Studie zu geschlechtsspezifischen Faktoren fĂĽr Frailty in SĂĽdkorea

Eine aktuelle Untersuchung hat ergeben, dass bestimmte sozioökonomische und lebensstilbezogene Merkmale das Risiko für Frailty bei älteren Menschen in Korea unterschiedlich stark beeinflussen. Die Analyse berücksichtigte 6.556 Personen im Alter von 65 Jahren und älter, die im Zeitraum 2014–2019 im Koreanischen Nationalen Gesundheits‑ und Ernährungs‑Survey befragt wurden.

Methodisches Vorgehen

Die Forschenden definierten Frailty anhand des Fried‑Phänotyps und setzten multivariate logistische Regressionsmodelle ein, um Zusammenhänge zwischen Frailty und Variablen wie Alter, Bildungsniveau, Familienstand, Haushaltseinkommen, Haushaltstyp, Body‑Mass‑Index, Rauchverhalten, Alkoholkonsum, gemeinsamen Mahlzeiten, Energieaufnahme, Anzahl chronischer Erkrankungen und Selbstbewertung der Gesundheit zu prüfen. Alle genannten Faktoren wurden gleichzeitig in einem vollständig adjustierten Modell berücksichtigt.

Prävalenz von Frailty

Die Studie ergab eine Prävalenz von Frailty von 20,6 % bei Frauen und 11,5 % bei Männern. Damit ist das Auftreten bei weiblichen Teilnehmern fast doppelt so hoch wie bei männlichen.

Ergebnisse fĂĽr Frauen

Bei den Frauen zeigte sich ein signifikant erhöhtes Risiko für Frailty, wenn sie aktuell rauchten (Odds Ratio 2,22; 95‑%‑KI 1,16–4,26) oder regelmäßig morgens mit der Familie frühstückten (Odds Ratio 1,42; 95‑%‑KI 1,05–1,93). Diese beiden Faktoren blieben nach Anpassung für alle anderen Variablen signifikant.

Ergebnisse für Männer

Bei den Männern war ein hohes Haushaltseinkommen mit einem geringeren Risiko für Frailty verbunden (Odds Ratio 0,51; 95‑%‑KI 0,27–0,99). Ebenso reduzierte eine höhere Energieaufnahme von mehr als 2.120 kcal pro Tag das Risiko (Odds Ratio 0,49; 95‑%‑KI 0,34–0,71).

Gemeinsame Risikofaktoren

Sowohl bei Männern als auch bei Frauen standen das Vorhandensein mehrerer chronischer Erkrankungen und eine schlechte Selbstbewertung der Gesundheit in engem Zusammenhang mit einem erhöhten Frailty‑Risiko.

Implikationen fĂĽr die Gesundheitspolitik

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, Präventionsstrategien geschlechtsspezifisch zu gestalten. Während bei Frauen das Rauchen stärker adressiert werden sollte, könnten bei Männern finanzielle Unterstützung und Ernährungsprogramme von Bedeutung sein. Insgesamt legt die Studie nahe, dass integrierte Maßnahmen, die sowohl sozioökonomische als auch lebensstilbezogene Aspekte berücksichtigen, das Frailty‑Risiko in der alternden Bevölkerung senken könnten.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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