Im ersten Quartal 2026 wurden laut Angaben der Bundesregierung 16 Personen bei Gewaltdelikten gegen Flüchtlinge verletzt, darunter ein Kind. Alle Verletzten waren Opfer politisch motivierter Straftaten, die sich gegen Asylbewerber und Flüchtlinge außerhalb von Asylunterkünften richteten.
Zentrale Zahlen
Bis zum Stichtag 31. März 2026 lagen der Bundesregierung vorläufig 73 politisch motivierte Delikte gegen Asylbewerber und Flüchtlinge außerhalb von Unterkünften vor. Davon wurden 23 als Gewaltdelikte klassifiziert.
Weitere Delikte mit Zielunterkunft
Zusätzlich wurden vier politisch motivierte Delikte registriert, bei denen eine Flüchtlingsunterkunft als Tatort oder direktes Angriffsziel diente.
Hintergrund der Anfrage
Die Zahlen ergeben sich aus der Antwort der Bundesregierung (Dokument 21/6144) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (Dokument 21/5644). Die Antwort wurde im Rahmen der parlamentarischen Pressemitteilung des Innenministeriums veröffentlicht.
Reaktion der Bundesregierung
Die Bundesregierung betont, dass die Erfassung solcher Vorfälle fortlaufend erfolgt und dass entsprechende Maßnahmen zur Beobachtung und Prävention politisch motivierter Straftaten geplant sind.
Ausblick
Die vorläufigen Daten werden bis zum Ende des Jahres weiter aktualisiert, um ein vollständiges Bild der Lage zu erhalten. Weitere Informationen sollen im Rahmen zukünftiger Berichte der Bundesregierung veröffentlicht werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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