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Globale Analyse zeigt Zusammenhang von Körpergröße und Stadtaffinität bei über 30 000 Arten
AI GENERATED 11.08.2026 19:30 Wissenschaft und Forschung

Globale Analyse zeigt Zusammenhang von Körpergröße und Stadtaffinität bei über 30 000 Arten

Eine neue globale Studie hat die Beziehung zwischen Körpergröße und Stadtaffinität von mehr als 30 000 Tier‑ und Pflanzenarten untersucht. Die Analyse basiert auf Auftretensdaten, die weltweit gesammelt wurden,…

Eine neue globale Studie hat die Beziehung zwischen Körpergröße und Stadtaffinität von mehr als 30 000 Tier‑ und Pflanzenarten untersucht. Die Analyse basiert auf Auftretensdaten, die weltweit gesammelt wurden, und liefert quantitative Angaben zur Häufigkeit, mit der Arten städtische Lebensräume meiden oder nutzen.

Methodik und Datenbasis

Forscher haben urban relative affinity aus den vorhandenen Beobachtungsdaten abgeleitet und dabei sowohl Tiere als auch Pflanzen berücksichtigt. Die Untersuchung erstreckte sich über sämtliche biogeografischen Regionen und berücksichtigte 371 taxonomische Familien, um Familien‑spezifische Muster zu erkennen.

Muster der Stadtaffinität

Die Ergebnisse zeigen ein konsistentes Muster: Die Mehrheit der untersuchten Arten gehört zu den Stadtvermeidern, während nur ein kleiner Teil als Stadtnutzer gilt. Dieses Verhältnis wurde von den Autoren als „species urbanness distribution“ bezeichnet.

Körpergröße und Stadtaffinität bei Pflanzen

Bei Pflanzen ergab die Analyse, dass größere Exemplare tendenziell eine höhere Stadtaffinität aufweisen. Dieser Zusammenhang ist jedoch nicht gleichmäßig stark, sondern variiert zwischen den einzelnen Pflanzenfamilien.

Körpergröße und Stadtaffinität bei Tieren

Im Tierreich zeigte sich ein weniger eindeutiger Trend. Während einige Tierfamilien größere Körpergrößen mit höherer Stadtaffinität verknüpften, blieb das Muster insgesamt heterogen und ließ keine generelle Aussage zu.

Variabilität innerhalb von Familien

Die Untersuchung betont die erhebliche Variabilität innerhalb von Familien. Selbst innerhalb einer einzigen taxonomischen Gruppe können unterschiedliche Arten stark divergierende Beziehungen zwischen Körpergröße und Stadtaffinität aufweisen.

Implikationen für Stadtplanung

Die Autoren schließen daraus, dass Stadtplanungsstrategien differenziert auf die jeweiligen ökologischen Eigenschaften von Arten abgestimmt werden müssen. Insbesondere die Berücksichtigung von Körpergröße kann helfen, gezielte Maßnahmen zum Erhalt urbaner Biodiversität zu entwickeln.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von eLife, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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