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Globaler Audit 2025 zu kardialen Rehabilitationsprogrammen zeigt Einkommensabhängige Unterschiede
AI GENERATED 24.06.2026 00:35 Wissenschaft und Forschung

Globaler Audit 2025 zu kardialen Rehabilitationsprogrammen zeigt Einkommensabhängige Unterschiede

Studiendesign und TeilnahmeIm Zeitraum von Mai bis September 2025 wurde ein weltweiter Querschnittsaudit zu kardialen Rehabilitationsprogrammen (CR) durchgefĂĽhrt. Von den 7.025 identifizierten Programmen aus 113 Ländern initiierten 1.505…

Studiendesign und Teilnahme

Im Zeitraum von Mai bis September 2025 wurde ein weltweiter Querschnittsaudit zu kardialen Rehabilitationsprogrammen (CR) durchgeführt. Von den 7.025 identifizierten Programmen aus 113 Ländern initiierten 1.505 Programme aus 90 Ländern die Befragung, was einer mittleren Länderantwortquote von 62 % entspricht.

Angebot von Kernkomponenten

Die befragten Programme stellten im Median acht von zehn definierten Kernkomponenten bereit (Interquartilsabstand 6‑10). Programme aus oberen Mittelstandsländern boten mit einem Median von neun Komponenten das umfangreichste Angebot, während Programme aus Niedrigeinkommensländern im Median sechs Komponenten anführten.

Bewertung von Risikofaktoren

Im Mittel wurden pro Programm 11 von 14 relevanten Risikofaktoren erfasst (Interquartilsabstand 8‑12). Die Analyse zeigte signifikante Unterschiede nach Einkommensklassen (GLMM p < 0.001): Programme aus unteren Mittelstandsländern erfassten im Durchschnitt 2,2 Risiko‑Faktoren weniger als solche aus oberen Mittelstandsländern und 1,6 Faktoren weniger als Programme aus Hoch­einkommensländern.

Patientenbildung

Der mediane Bildungsaufwand betrug drei Stunden pro betreutem Patienten (Interquartilsabstand 1‑7). In Hoch­einkommensländern wurde seit dem Vorjahr‑Audit von 2016 ein signifikanter Rückgang der Bildungszeit beobachtet (p = 0,01).

Programmrressourcen

Mehr als 90 % der Programme berichteten über verfügbare Trainingsräume, Widerstands‑Trainingsgeräte und individuelle Beratungsbereiche (Median 11 Ressourcen, Interquartilsabstand 8‑14). Ober‑Mittelstandsländer gaben signifikant mehr Ressourcen an als Hoch‑, Unter‑Mittel‑ und Niedrigeinkommensländer (alle p < 0.001).

Einkommensabhängige Unterschiede

Während die Gesamtzahl der Ressourcen zwischen den Einkommensklassen nicht signifikant variierte, waren bestimmte Geräte – etwa elektronische Patientenakten, Körper‑Kompositionsanalysatoren und Belastungstests mit Sauerstoffmessung – in 2025 häufiger in oberen Mittelstandsländern zu finden. Im Gegensatz dazu nahmen administrative Büroräume und Gruppen‑Bildungsräume ab (p < 0.01).

Entwicklungen seit dem Vorjahres‑Audit 2016

Im Vergleich zu 2016 wurden in 2025 signifikante Zunahmen bei der Erfassung von Glukosewerten, Schlafapnoe und Sitz‑Verhalten verzeichnet (p < 0.01). Gleichzeitig zeigte sich ein Rückgang der Bildungszeit in vielen Hoch­einkommensländern.

Einschränkungen

Die Studie weist potenzielle Selektions‑ und Erfassungsbiases auf, bedingt durch unvollständige Programmlisten und variable Rücklaufquoten, insbesondere in Niedrigeinkommensländern. Die Selbst‑berichteten Daten und unterschiedliche Messmethoden zwischen den Audit‑Zyklen können die Generalisierbarkeit der Ergebnisse einschränken.

Schlussfolgerungen

Der globale Audit bestätigt, dass kardiale Rehabilitationsprogramme weitgehend leitlinienkonforme Versorgung bieten, jedoch bestehen weiterhin moderate Ungleichheiten, insbesondere in ressourcenarmen Umgebungen. Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit gezielter Unterstützung für Programme in niedrig‑ und mittleren Einkommensländern.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS Medicine, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access).

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