Google wurde von der Europäischen Kommission am 23. Juli 2026 mit einer Geldbuße von 890 Millionen Euro belegt, weil das Unternehmen gegen Vorgaben des Digital Markets Act verstoßen habe.
Hintergrund des Verfahrens
Die Kommission leitete ein Ermittlungsverfahren ein, nachdem Hinweise auf mögliche Verstöße gegen die Marktregeln des Digital Markets Act vorlagen. Ziel des Gesetzes ist es, faire Wettbewerbsbedingungen im digitalen Sektor zu sichern.
Details der Entscheidung
In zwei getrennten Entscheidungen stellte die Kommission fest, dass Google gegen mehrere Pflichten verstoßen habe, die im Digital Markets Act verankert sind. Die festgestellten Verstöße führten zu einer kumulierten Geldbuße von 890 Millionen Euro.
Reaktion von Google
Das Unternehmen teilte mit, die Entscheidung zu prüfen und beabsichtige, gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten, um die Vorwürfe zu überprüfen.
Auswirkungen auf den Markt
Die Strafe signalisiert, dass die Durchsetzung des Digital Markets Act konsequent erfolgt und soll andere große Plattformen dazu anhalten, die Vorgaben einzuhalten.
Weiteres Vorgehen der Kommission
Die Kommission kündigte an, die Einhaltung der Auflagen weiterhin zu überwachen und bei erneuten Verstößen weitere Maßnahmen zu ergreifen.
Rechtlicher Kontext
Der Digital Markets Act trat im Januar 2024 in Kraft und verpflichtet sogenannte Gatekeeper, ihre marktbeherrschende Stellung nicht zu missbrauchen. Die aktuelle Geldbuße ist eine der größten, die bislang im Rahmen dieses Gesetzes verhängt wurden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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