Deutschland: Grafana Loki: Schwachstelle ermöglicht DoS-Angriff
Der CERT-Bund hat in einer aktuellen Sicherheitsmitteilung auf eine kritische Schwachstelle in der Open‑Source‑Monitoring‑Lösung Grafana Loki hingewiesen, die es einem entfernten Angreifer ermöglicht, einen Denial‑of‑Service‑Angriff (DoS) auszulösen.
Technische Details
Die Lücke befindet sich im Komponenten‑Handling von Anfragen, wobei fehlerhafte Eingaben zu einer übermäßigen Ressourcenauslastung führen. Durch gezielte Manipulation kann der Angreifer den Dienst zum Absturz bringen, ohne dass eine Authentifizierung erforderlich ist.
Betroffene Versionen
Laut der Mitteilung sind alle Versionen von Grafana Loki bis einschließlich 2.8.0 von der Schwachstelle betroffen. Neuere Versionen, die nach dem Veröffentlichungsdatum des Advisories erschienen sind, enthalten bereits Gegenmaßnahmen.
Mögliche Folgen
Ein erfolgreicher DoS-Angriff kann die Verfügbarkeit von Monitoring‑ und Logging‑Daten unterbrechen, was insbesondere in produktiven Umgebungen zu Verzögerungen bei der Fehlerdiagnose und zu erhöhten Ausfallzeiten führen kann.
Empfohlene GegenmaĂźnahmen
Der CERT-Bund empfiehlt, die betroffenen Systeme umgehend zu aktualisieren, die Netzwerkzugriffe auf die Loki‑API zu beschränken und Monitoring‑Logs auf ungewöhnliche Anfragevolumina zu prüfen.
VerfĂĽgbarkeit von Patches
Der Hersteller hat bereits einen Patch veröffentlicht, der in der Version 2.8.1 integriert ist. Der Patch kann über die offizielle Download‑Seite bezogen werden.
WeiterfĂĽhrende Informationen
Weitere Details, inklusive Exploit‑Beispielen und Konfigurationshinweisen, finden sich in der vollständigen Sicherheitsmitteilung des CERT‑Bund unter der Kennung WID‑SEC‑2026‑2391.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von CERT-Bund, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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