Großbritannien: Liverpool-Bewohner wegen Falschaussagen gegenüber der SIA verurteilt
Urteil gegen Adam Kelly
Ein Mann aus Liverpool wurde wegen Falschaussagen gegenüber der Security Industry Authority (SIA) verurteilt. Adam Kelly hatte bei der Erneuerung seiner SIA-Lizenz als Türsteher falsche Angaben über seine Vorstrafen gemacht.
Hintergrund
Die SIA ist für die Regulierung der privaten Sicherheitsindustrie in Großbritannien zuständig. Sie stellt sicher, dass Sicherheitspersonal eine gültige Lizenz besitzt und die Bedingungen dieser Lizenz einhält.
Verurteilung
Adam Kelly wurde zu einer 12-monatigen Bewährungsstrafe verurteilt und muss 80 Stunden unbezahlte Arbeit leisten sowie 20 Stunden Rehabilitationsmaßnahmen absolvieren. Er muss außerdem eine Geldstrafe von 50 Pfund zahlen und einen Opferbeitrag von 114 Pfund leisten, sowie 500 Pfund Gerichtskosten, was insgesamt 664 Pfund entspricht.
Reaktion der SIA
Die SIA kritisierte Kellys Handlungen als Versuch, die Integrität des Lizenzsystems und das Vertrauen der Öffentlichkeit in die Sicherheitsbranche zu untergraben. Durch seine Falschaussagen hätte Kelly auch die öffentliche Sicherheit gefährdet.
Rechtliche Grundlagen
Die Verurteilung basiert auf den §§ 9 und 22 des Private Security Industry Act 2001. § 9 regelt das Vergehen, Lizenzbedingungen zu verletzen, während § 22 das Vergehen der Falschaussagen gegenüber der SIA regelt. Dieser Bericht basiert auf Informationen von der Security Industry Authority, lizenziert unter der Open Government Licence v3.0 (UK). Enthält Informationen des öffentlichen Sektors, lizenziert unter der Open Government Licence v3.0 (UK).
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