Antrag und zentrale Forderungen
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat am 20. Juli 2026 im Bundestag einen Gesetzentwurf eingebracht, der die Bundesregierung auffordert, den Bundesanteil des Zukunftsvertrags Studium und Lehre jährlich um drei Prozent zu erhöhen und Kürzungen im Hochschulbereich auszuschließen.
Zusätzlich soll eine jährliche Transformationspauschale eingeführt werden, um profilbezogene Entwicklungsziele wie Curriculumsreformen und flexible Studienmodelle zu finanzieren.
Ziele des Vorhabens
Der Antrag zielt darauf ab, das Hochschulsystem strukturell zu einem offenen, durchlässigen und lebensbegleitenden Studium des 21. Jahrhunderts weiterzuentwickeln.
Hintergrund des Zukunftsvertrags
Der Zukunftsvertrag Studium und Lehre wurde 2023 initiiert, um die Qualität von Lehre und Forschung zu stärken. Die Grünen sehen in einer fortgesetzten Dynamisierung eine Notwendigkeit, um zukünftige Anforderungen zu bewältigen.
Reaktionen und weitere Schritte
Die Bundesregierung hat bislang keine Stellungnahme zum Gesetzentwurf abgegeben. Andere Fraktionen prüfen den Antrag und werden im kommenden parlamentarischen Wochenplan über eine Diskussion entscheiden.
Bedeutung für die Hochschullandschaft
Der Gesetzentwurf ist Teil einer übergeordneten Strategie zur Fachkräftesicherung und Digitalisierung. Durch die geplanten finanziellen Maßnahmen sollen Hochschulen besser auf technologische und gesellschaftliche Veränderungen vorbereitet werden.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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