Deutschland: Neustrukturierung des Wohngelds – Kleine Anfrage der Grünen
Am 8. Juni 2026 hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage zur geplanten Neustrukturierung des Wohngelds gestellt. Ziel der Anfrage ist, von der Bundesregierung detaillierte Angaben zu erhalten, ob und in welchem Umfang das Wohngeld gekürzt werden könnte.
Hintergrund der Anfrage
Die Anfrage bezieht sich auf ein Vorhaben der Regierung, das Wohngeldsystem zu reformieren. Die Fraktion will wissen, welche Bestandteile des Wohngelds von der Neustrukturierung betroffen sind und ob dadurch das soziale Schutzniveau gesenkt werden könnte.
Geforderte Auskünfte
Die Bundesregierung soll Auskunft darüber geben, wie sich die geplante Neustrukturierung auf die Höhe des Wohngelds, die Dynamisierung und den Berechtigtenkreis auswirkt. Zusätzlich wird verlangt, welche konkreten Einsparungen bei den Ausgaben für Wohngeld erwartet werden.
Mögliche Folgen für Haushalte
Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage liegt auf den Auswirkungen für Rentner mit niedrigem Einkommen. Die Fraktion verlangt Angaben darüber, wie hoch die Zahl der betroffenen Haushalte im Jahr 2027 sein wird und welche finanziellen Belastungen für diese Gruppe zu erwarten sind.
Reaktion der Fraktion
In der Vorbemerkung warnt die Fraktion vor steigenden Miet- und Energieschulden, wachsender Unsicherheit und einem erhöhten Risiko von Wohnungsverlusten. Sie kritisiert, dass Einsparungen zu Lasten der Betroffenen nicht der richtige Weg seien.
Weiteres Vorgehen
Nach Eingang der Antwort der Bundesregierung wird die Fraktion prüfen, ob weitere parlamentarische Initiativen nötig sind, um die soziale Absicherung von Bürgern im Wohnungssektor zu gewährleisten.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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