Deutschland: Grüne-Fraktion beantragt Maßnahmen für naturverträglichen Tourismus
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat am 09.09.2026 einen Gesetzentwurf (Antrag 21/7901) eingereicht, der die Voraussetzungen für Naherholung und naturverträglichen Tourismus stärken soll. Ziel ist es, langfristig das Reiseverhalten und die Wertschätzung für natürliche Gebiete zu verändern.
Antrag und Zielsetzung
Im Rahmen des Antrags fordern die Abgeordneten die Bundesregierung auf, Konzepte zu entwickeln, die den naturverträglichen Tourismus fördern. Der Gesetzentwurf sieht vor, dass konkrete Maßnahmen zur Sensibilisierung der Bevölkerung erarbeitet werden.
Bildungsangebote
Ein Schwerpunkt liegt auf Bildungsangeboten der Natur‑ und Umweltpädagogik. Gezielte Aktionsprogramme an Schulen und anderen Bildungseinrichtungen sollen junge Menschen für den ökologischen Wert von Naturräumen sensibilisieren.
Erwartete Wirkungen
Durch die Kombination von Tourismus und Naherholung in natürlichen Gebieten soll Nachhaltigkeit auf mehreren Ebenen vermittelt und praktisch umgesetzt werden.
Kritik an der Bundesregierung
Die Antragsteller kritisieren, dass die Bundesregierung die Entwicklungschancen eines naturverträglichen und nachhaltigen Tourismus bislang vollständig ungenutzt lasse. Deshalb fordern sie ein stärkeres politisches Engagement.
Geforderte Maßnahmen
Der Gesetzentwurf verlangt Maßnahmen, die den naturverträglichen Tourismus stärken, allen Menschen den Zugang zur Natur ermöglichen und gleichzeitig den Schutz von Naturräumen nachhaltig fördern.
Weiteres Verfahren
Der Antrag wird nun im zuständigen Ausschuss beraten und soll anschließend im Plenum diskutiert werden. Bei Zustimmung könnten die vorgeschlagenen Konzepte in die Gesetzgebung einfließen.
Einordnung in Klimapolitik
Die Initiative passt in die übergeordneten Klimaziele der Bundesregierung, da ein nachhaltiger Tourismus zur Reduktion von Emissionen und zum Erhalt von Ökosystemen beiträgt.
Ausblick
Die Fraktion hofft, dass der Gesetzentwurf zu einer langfristigen Veränderung des Reiseverhaltens führt und damit einen Beitrag zum Umweltschutz leistet.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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