Deutschland: Ruhestandsprognosen in Bundesbehörden – Kleine Anfrage der Grünen-Fraktion
Anfrage der Grünen-Fraktion
Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat am 18.05.2026 im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage (Nr. 21/5872) eingereicht, um detaillierte Informationen über die zu erwartenden Ruhestandszahlen von Mitarbeitern in Bundesbehörden zu erhalten. Ziel ist es, die Personalplanung für die kommenden fünf, zehn und fünfzehn Jahre zu verbessern.
Ziel der Datenerhebung
Die Anfrage soll Aufschluss darüber geben, wie viele erfahrene Kräfte in den jeweiligen Zeiträumen aus dem öffentlichen Dienst ausscheiden. Damit soll die Bundesregierung mögliche Personalengpässe frühzeitig erkennen und Gegenmaßnahmen planen.
Erbetene Informationen
Gefordert werden für jede Bundesbehörde konkrete Zahlen zu den erwarteten Ruheständen in den genannten Zeiträumen. Zusätzlich soll die Behörde angeben, welche internen Statistiken und Modelle zur Prognose verwendet werden.
Wissenstransfer-Maßnahmen
Ein weiterer Schwerpunkt der Anfrage liegt auf den geplanten Maßnahmen der Bundesregierung zum Wissenstransfer zwischen ausscheidenden erfahrenen Kräften und Nachwuchskräften. Die Fraktion möchte erfahren, welche Programme, Mentoring‑Initiativen oder Weiterbildungsangebote vorgesehen sind.
Reaktion der Bundesregierung
Ein Sprecher des Bundesministeriums des Innern erklärte, dass die Behörde die Anfrage prüfe und die gewünschten Daten in Abstimmung mit den betroffenen Bundesbehörden aufbereite. Die Auswertung solle bis zum 30.06.2026 abgeschlossen sein.
Bedeutung für die Verwaltung
Die gewonnenen Zahlen könnten entscheidend für die langfristige Personalstrategie sein, insbesondere im Hinblick auf den Erhalt von Fachwissen und die Sicherstellung einer reibungslosen Aufgabenerfüllung in allen Bundesbehörden. Durch gezielte Wissenstransfer‑Maßnahmen soll ein Verlust von Expertise vermieden werden.Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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