Die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen hat beim Bund eine Kleine Anfrage eingereicht, um detaillierte Angaben darüber zu erhalten, wie viele internationale Studenten im Jahr 2024 von einer Visumsversagung oder einer verspäteten Visumausstellung betroffen waren.
Inhalt der Anfrage
In der Anfrage (21/5583) wird nach der Zahl der Studenten gefragt, die aufgrund einer Ablehnung, Nichtverlängerung oder eines Widerrufs der Aufenthaltserlaubnis, einer Rücknahme des Aufenthaltstitels, einer Ausreiseaufforderung oder einer Abschiebung ihr Studium nicht aufnehmen konnten.
Hintergrund der Problematik
Visumsverzögerungen und -verweigerungen können den Studienbeginn erheblich beeinträchtigen und führen häufig zu finanziellen und organisatorischen Belastungen für die betroffenen Studenten.
Formaler Rahmen
Die Kleine Anfrage trägt die Kennzeichnung hib 349/2026 und wurde am 27.04.2026 im Rahmen der Pressestelle des Deutschen Bundestages veröffentlicht.
Betroffene Institutionen
Die Anfrage richtet sich an die Bundesregierung, die für die Vergabe von Visa und Aufenthaltstiteln zuständig ist, und verlangt eine Aufschlüsselung nach den genannten Ablehnungsgründen.
Erwartete Ergebnisse
Die Fraktion erwartet, dass die erhaltenen Zahlen Aufschluss über das Ausmaß der Problematik geben und als Grundlage für mögliche gesetzgeberische Maßnahmen dienen können.
Aktueller Stand
Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung liegt noch keine Antwort der Bundesregierung vor; die Bearbeitung der Anfrage ist noch ausständig.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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