Hintergrund der Anfrage
Am 16. Juni 2026 hat die Fraktion Bündnis 90/Die Grünen im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage (21/6110) eingereicht, in der die aktuelle Lage und die staatliche Förderung von Bussen mit alternativen Antrieben thematisiert werden.
Informationsbedarf zu batterieelektrischen Bussen
Die Abgeordneten fordern von der Bundesregierung eine Aufstellung der zehn Städte, in denen derzeit die meisten batterieelektrischen Busse zugelassen sind. Ziel sei, die regionale Verteilung besser beurteilen zu können.
Klärung der Einstufung von HVO100
Weiterhin wird gefragt, ob die Bundesregierung beabsichtigt, HVO100‑Kraftstoffe weiterhin als saubere Antriebsart zu klassifizieren, obwohl ein aktueller Bericht des Instituts für Energie‑ und Umweltforschung Heidelberg diese Kraftstoffe als nicht klimafreundlich einstuft.
Studienergebnis zum Klimaschutz
Der Bericht des Instituts für Energie‑ und Umweltforschung Heidelberg kommt zu dem Ergebnis, dass der Einsatz von HVO100‑Kraftstoffen keine wirksame Maßnahme zum Klimaschutz darstelle. Die Studie wird von den Abgeordneten als Grundlage für die Anfrage genannt.
Aktuelle Förderprogramme
Derzeit unterstützt die Bundesregierung den Ausbau von Bussen mit alternativen Antrieben über verschiedene Förderprogramme, die insbesondere die Anschaffung von batterieelektrischen Fahrzeugen begünstigen. Die genauen Kriterien und die Höhe der Fördermittel variieren je nach Bundesland.
Relevanz für die Verkehrspolitik
Die Anfrage soll Aufschluss darüber geben, inwiefern die bestehenden Förderinstrumente zur Erreichung der Klimaziele im Verkehrssektor beitragen und ob eine Anpassung der Förderkriterien notwendig sei.
Ausblick auf die Regierungsantwort
Die Bundesregierung hat einen Zeitraum von sechs Wochen für die Beantwortung der Kleinen Anfrage erhalten. Die Ergebnisse werden voraussichtlich im parlamentarischen Verfahren weiter diskutiert.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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