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Hohe Arbeitsengagement-Werte bei Pflegekräften in privaten Krankenhäusern Nepals
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AI GENERATED 11.05.2026 • 20:55 Wissenschaft und Forschung

Hohe Arbeitsengagement-Werte bei Pflegekräften in privaten Krankenhäusern Nepals

Eine Untersuchung aus dem Jahr 2024 ergab, dass ein großer Teil der Pflegekräfte in privaten Krankenhäusern von Pokhara, Nepal, ein hohes Maß an Arbeitsengagement aufweist. Die Analyse zeigte zudem, dass dieses Engagement positiv mit der Arbeitszufriedenheit zusammenhängt und durch Karriereentwicklungsmöglichkeiten sowie die wahrgenommene Arbeitsbelastung beeinflusst wird.

Methodik und Stichprobe

Die Studie wurde als standortbezogene Querschnittserhebung an 211 Pflegekräften in privaten Kliniken von September bis Oktober 2024 durchgeführt. Die Teilnehmenden füllten einen selbstausgefüllten Fragebogen aus, der das Utrecht Work Engagement Scale (17 Items), den Short Index of Job Satisfaction (5 Items) und die Turnover Intention Scale (3 Items) enthielt. Die Stichprobe wurde mittels mehrstufiger Zufallswahl gewonnen und die Daten in EpiData erfasst sowie mit SPSS ausgewertet.

Ergebnisse zum Arbeitsengagement

Der durchschnittliche Arbeitsengagement‑Score lag bei 4,29 ± 0,72, was als hoher Wert eingestuft wird. Fast zwei Drittel der befragten Pflegekräfte erreichten damit ein hohes Engagement.

Einflussfaktoren

Die logistische Regressionsanalyse ergab, dass die Möglichkeit zur beruflichen Weiterentwicklung die Wahrscheinlichkeit für hohes Engagement um das 9,3‑fache erhöht (adjustierter Odds Ratio = 9,256; 95 %‑KI = 1,803–47,511). Ebenso steigerte eine höhere wahrgenommene Arbeitsbelastung das Engagement um das 3,6‑fache (aOR = 3,586; 95 %‑KI = 1,170–10,989).

Zusammenhang mit Arbeitszufriedenheit

Ein signifikanter positiver Zusammenhang zwischen Arbeitsengagement und Arbeitszufriedenheit wurde festgestellt (aOR = 5,076; 95 %‑KI = 2,557–10,076). Pflegekräfte mit hohem Engagement berichteten deutlich häufiger von hoher Zufriedenheit am Arbeitsplatz.

Interpretation und Bedeutung

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass strukturelle Faktoren wie Karriereentwicklungsmöglichkeiten und das Management der Arbeitsbelastung zentrale Ansatzpunkte für die Förderung von Engagement in privaten Gesundheitseinrichtungen darstellen. Da Engagement eng mit Zufriedenheit verknüpft ist, könnten entsprechende Maßnahmen langfristig die Fluktuationsrate reduzieren.

Kontext privater versus öffentlicher Sektor

Im Gegensatz zu öffentlichen Einrichtungen, in denen Arbeitsbedingungen oft stärker reguliert sind, weisen private Krankenhäuser in Nepal unterschiedliche organisatorische Strukturen auf. Die Studie liefert erste empirische Hinweise darauf, wie diese Unterschiede das Engagement von Pflegepersonal beeinflussen können.

Einschränkungen und Ausblick

Da es sich um eine Querschnittsstudie handelt, können kausale Schlüsse nur begrenzt gezogen werden. Zukünftige Forschung sollte Längsschnittdesigns nutzen, um die langfristigen Effekte von Interventionen zur Verbesserung von Karrierechancen und Arbeitsbelastungsmanagement zu prüfen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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