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Hohe Prävalenz von multimorbider Erkrankung bei britischen Bangladeshi und Pakistani – Studie zeigt frühes Risiko
AI GENERATED 09.07.2026 21:00 Wissenschaft und Forschung

Hohe Prävalenz von multimorbider Erkrankung bei britischen Bangladeshi und Pakistani – Studie zeigt frühes Risiko

USA: Hohe Prävalenz von multimorbider Erkrankung bei britischen Bangladeshi und Pakistani – Studie zeigt frĂĽhes RisikoStudienergebnis im ĂśberblickEine Kohortenanalyse von 23.554 Teilnehmenden des Genes‑and‑Health‑Programms ergab, dass 3.159 Personen…

USA: Hohe Prävalenz von multimorbider Erkrankung bei britischen Bangladeshi und Pakistani – Studie zeigt frühes Risiko

Studienergebnis im Ăśberblick

Eine Kohortenanalyse von 23.554 Teilnehmenden des Genes‑and‑Health‑Programms ergab, dass 3.159 Personen (13,4 %) im Beobachtungszeitraum von median 10,2 Jahren sowohl mindestens eine internierende psychische Erkrankung als auch mindestens eine kardiometabolische Erkrankung entwickelten (ICM‑MM).

Methodisches Vorgehen

Die Untersuchung nutzte verknüpfte genetische und klinische Daten von 1. April 1997 bis 24. November 2024. Zur Analyse von Krankheitsverläufen kamen mehrstufige Modelle zum Einsatz, während flexible parametrische Modelle die Hazard‑Raten für Übergänge zwischen Gesundheitszuständen schätzten. Dabei wurden sozioökonomische Faktoren und ein polygenetischer Risikoscore (ICM‑MM‑PRS) berücksichtigt.

Risikofaktoren für ICM‑MM

Jüngeres Alter, bangladeschische ethnische Zugehörigkeit, höhere soziale Deprivation und Tabakkonsum standen in signifikanter Assoziation mit einer erhöhten Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von ICM‑MM. Der ICM‑MM‑PRS war ebenfalls positiv mit dem Risiko verknüpft, wobei ein höherer Score die Wahrscheinlichkeit erhöhte, dass die kardiometabolische Komponente zuerst auftrat.

Geschlechtsspezifische Befunde

Patienten, die weiblich sind, wiesen eine geringere Wahrscheinlichkeit auf, über den gesamten Beobachtungszeitraum gesund zu bleiben, und entwickelten häufiger internierende Störungen sowie im Anschluss ICM‑MM. Gleichzeitig war ihr Risiko für kardiovaskuläre oder renale Ereignisse niedriger als bei Patienten, die männlich sind. Patienten, die männlich sind, zeigten ein höheres Risiko für schwere kardiovaskuläre oder renale Ereignisse.

Schwere Endpunkte

Im Beobachtungszeitraum erlitten 1.522 Teilnehmende (6,5 %) ein majeures kardiovaskuläres oder renales Ereignis, während 103 Personen (0,4 %) an nicht‑kardiovaskulären Ursachen verstarben. Das Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse war am höchsten bei Personen, die im mittleren Lebensalter (ca. 40 Jahre) über den Pfad kardiometabolisch‑zu‑internierend ICM‑MM entwickelten.

Einschränkungen der Studie

Die Analyse basierte auf Routinedaten aus dem elektronischen Gesundheitswesen von Ost‑London, die potenziell unvollständige Angaben zu individuellen und zeitvariablen Risikofaktoren, Remissionen oder Genesungen enthalten. Der verwendete PRS stammte überwiegend aus GWAS‑Studien europäischer Abstammung, was die Übertragbarkeit auf die untersuchte Population einschränken kann.

Implikationen fĂĽr die Gesundheitsversorgung

Die Ergebnisse unterstreichen die Notwendigkeit, Präventions‑ und Interventionsstrategien für physische und psychische Multimorbidität frühzeitig zu adressieren, insbesondere bei jungen bangladeschischen Patientinnen und -patienten, die ein erhöhtes Risiko aufweisen. Eine gezielte Früherkennung könnte langfristig die Belastung durch kardiovaskuläre und renale Komplikationen reduzieren.Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS Medicine, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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