Ein authentisierter Angreifer aus der Ferne kann eine Schwachstelle in IBM i ausnutzen, um einen Cross‑Site‑Scripting‑Angriff (XSS) durchzuführen. Die Sicherheitsberatung des CERT‑Bund trägt die Kennzeichnung WID‑SEC‑2026‑3833 und wurde im Jahr 2026 veröffentlicht.
Hintergrund der Schwachstelle
Die betroffene Komponente von IBM i verarbeitet Eingaben, ohne sie ausreichend zu prüfen. Dabei ist eine gültige Authentifizierung des Angreifers Voraussetzung, um die fehlerhafte Verarbeitung zu triggern.
Technische Details
Durch das Einfügen speziell formatierter Daten in die betroffene Funktion wird JavaScript‑Code in die Ausgabe eingeschleust. Der Code wird anschließend im Browser des Opfers ausgeführt, sobald die manipulierte Seite aufgerufen wird.
Mögliche Auswirkungen
Ein erfolgreicher XSS‑Angriff kann dazu führen, dass ein Angreifer Sitzungs‑Cookies ausliest, Eingaben manipuliert oder weitere Schadsoftware verteilt. Damit sind vertrauliche Unternehmensdaten und Benutzerkonten gefährdet.
Empfohlene Gegenmaßnahmen
IBM hat bereits einen Sicherheitspatch bereitgestellt. Der CERT‑Bund empfiehlt allen Administratoren, das Update umgehend zu installieren und betroffene Systeme zu überprüfen.
Hinweise des CERT‑Bund
Der CERT‑Bund weist darauf hin, dass neben dem Patch‑Rollout auch eine Überprüfung der Log‑Dateien auf verdächtige Aktivitäten sinnvoll ist. Zusätzlich sollten Benutzer über mögliche Phishing‑Versuche informiert werden.
Bedeutung für betroffene Systeme
Unternehmen, die IBM i in produktiven Umgebungen einsetzen, sollten die Sicherheitsberatung als kritisch einstufen, da die Schwachstelle Angreifern ermöglicht, Web‑Anwendungen zu kompromittieren.
Ausblick
Der CERT‑Bund wird die Situation weiter beobachten und bei Bedarf weitere Empfehlungen veröffentlichen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von CERT-Bund, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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