Die Internationale Seeschifffahrtsorganisation (IMO) hat die ĂĽber Nacht erfolgten Angriffe auf Schiffe im und um die StraĂźe von Hormus verurteilt, bei denen mindestens zwei Seeleute ums Leben kamen.
Hintergrund
Die Angriffe erfolgten im Zuge der seit Februar eskalierenden Auseinandersetzung zwischen den Vereinigten Staaten und dem Iran, die nach einem von Israel und den USA initiierten Kriegsausbruch im Februar weiter an Intensität gewonnen hat.
Auswirkungen auf den Schiffsverkehr
Die Straße von Hormus ist ein wichtiger Seeweg, über den rund 20 % der weltweiten Öl- und Erdgasexporte transportiert werden. Mehrere Schiffe wurden in den letzten Tagen getroffen, was die Sicherheit der Seefahrt erheblich gefährdet.
Reaktion der IMO
Die IMO arbeitet eng mit den regionalen Behörden zusammen, um Evakuierungsrouten für gestrandete Schiffe einzurichten und die Sicherheit von mehr als 20 000 Seeleuten in der Region zu gewährleisten. Zudem beteiligt sich die Organisation an einer von den Vereinten Nationen geleiteten Task Force, die im März 2026 eingerichtet wurde.
Aufforderung zur ZurĂĽckhaltung
„Wir sind zutiefst besorgt über die jüngsten Angriffe“, sagte ein Sprecher der IMO. „Die IMO verurteilt diese Angriffe aufs Schärfste. Der Kreislauf der Eskalation muss beendet werden.“
Humanitäre Bedenken
Volker Türk, UN‑Menschenrechtschef, betonte, dass die Schließung der Straße von Hormus gravierende Folgen für die Menschenrechte habe, da sie die Versorgung mit Lebensmitteln, Medikamenten und anderen lebenswichtigen Gütern beeinträchtige.
Gefährdete Seeleute
Seit Beginn des Konflikts hat die IMO etwa 11 000 Seeleute evakuiert, die Initiative jedoch am 25. Juni wegen erneuter Angriffe pausiert. Aktuell sind rund 20 000 Seeleute in der Region gefährdet.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von UN News, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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