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Inhalatives Dexmedetomidin reduziert oxidativen Stress und verbessert Sedierung bei Kindern nach Tonsillektomie
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AI GENERATED 11.05.2026 • 23:55 Wissenschaft und Forschung

Inhalatives Dexmedetomidin reduziert oxidativen Stress und verbessert Sedierung bei Kindern nach Tonsillektomie

Eine prospektive, randomisierte Pilotstudie untersuchte die Wirkung von inhalativem Dexmedetomidin als Prämedikation bei Kindern im Alter von 4 bis 13 Jahren, die sich einer Tonsillektomie mit Adenotonsillektomie unterzogen. Die Ergebnisse zeigen eine signifikante Reduktion des oxidativen Stressmarkers Malondialdehyd (MDA) sowie eine verbesserte perioperative Sedierung und sofortige Analgesie, während hämodynamische und respiratorische Stabilität erhalten blieben.

Studienaufbau

Insgesamt 31 Patienten wurden in zwei Gruppen randomisiert: 16 Patienten erhielten Dexmedetomidin (D‑Gruppe) mit einer Inhalationsdosis von 2 µg/kg, 15 Patienten bildeten die Kontrollgruppe (N‑Gruppe). Die Randomisierung erfolgte vor dem Eingriff, und beide Gruppen wurden hinsichtlich Alter, Geschlecht, Körpergewicht und Operationsdauer vergleichbar ausgewählt.

Oxidativer Stress

Die Messungen des oxidativen Stresses fokussierten auf den MDA‑Spiegel im Plasma. Postoperativ lag der MDA‑Wert in der D‑Gruppe bei 88,93 ± 1,19 µmol/L, während die N‑Gruppe 95,05 ± 1,58 µmol/L erreichte (p < 0,001). Andere untersuchte Marker wie Stickstoffmonoxid, Glutathion, Sulfhydrylgruppen, Superoxiddismutase und Katalase zeigten keine signifikanten Unterschiede zwischen den Gruppen.

Sedierung und EEG‑Parameter

Die Sedierung wurde mittels Ramsey‑Sedierungsskala bewertet. Patienten der D‑Gruppe erreichten deutlich höhere Sedierungswerte (p < 0,001). Zusätzlich wurde der Bispectral‑Index (BIS) 30 Minuten nach Inhalation gemessen: 86,6 ± 11,6 in der D‑Gruppe versus 98,1 ± 1,2 in der N‑Gruppe (p < 0,001). Während des Eingriffs und danach zeigten beide Gruppen vergleichbare BIS‑Werte.

Analgesie und Opioidverbrauch

Die Schmerzbewertung erfolgte mittels visueller Analogskala (VAS). Direkt nach dem Aufwachen war der Schmerz in der D‑Gruppe signifikant niedriger (p = 0,024) und blieb in der ersten postoperativen Stunde reduziert (p = 0,039). Der intraoperative Opioidverbrauch (Fentanyl 3,67 ± 0,78 µg/kg vs. 3,94 ± 1,12 µg/kg, p = 0,445; Alfentanil 2,02 ± 1,85 µg/kg vs. 2,30 ± 2,08 µg/kg, p = 0,691) unterschied sich nicht signifikant zwischen den Gruppen.

Sicherheitsprofil

Beide Gruppen blieben während der gesamten perioperativen Phase hämodynamisch und respiratorisch stabil. Es traten keine signifikanten Unterschiede in den beobachteten perioperativen Komplikationen zwischen den Gruppen auf.

Schlussfolgerungen

Inhalatives Dexmedetomidin mit einer Dosis von 2 µg/kg reduziert den oxidativen Stress, gemessen am MDA‑Spiegel, und verbessert die Sedierung sowie die unmittelbare postoperative Analgesie bei Kindern, die sich einer Tonsillektomie mit Adenotonsillektomie unterziehen. Die Anwendung ist mit einer geringen Komplikationsrate verbunden und kann daher für kürzere chirurgische Eingriffe als nützlich betrachtet werden.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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