Ein einmonatiges Intensivtraining hat 89 Gesundheitsfachkräfte aus Bundesbehörden, Regionalverwaltungen und Stadtverwaltungen in Äthiopien ausgebildet, um bei Krankheitsausbrüchen und anderen gesundheitlichen Notlagen schnell zu reagieren.
Hintergrund des Trainings
Das Ausbildungsprogramm ist Teil der vierten Kohorte der African Volunteer Health Corps (AVoHC SURGE) Initiative, die darauf abzielt, ein mobil einsetzbares Notfallteam aufzubauen.
Durchführung und Inhalte
Die Ethiopian Public Health Institute (EPHI) leitete das Training, das praktische Fähigkeiten zur Erkennung, Untersuchung und Reaktion auf Ausbrüche vermittelte. Die Ausbildung dauerte einen Monat und schloss sowohl theoretische als auch praktische Module ein.
Beteiligte Institutionen
Unterstützt wurde das Projekt von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und dem Pandemic Fund. Vertreter der Defence Health Main Directorate sowie der Federal Police Main Health Directorate nahmen an der Abschlussfeier teil, was die umfassende staatliche Beteiligung verdeutlicht.
Ergebnisse und nächste Schritte
Alle 89 Absolventen erhielten Zertifikate und wurden in die nationale Notfall‑Response‑Liste aufgenommen, wodurch die Zahl der sofort einsetzbaren Fachkräfte erweitert wurde.
Bedeutung für die nationale Sicherheit
Der Direktor der EPHI, Dr. Mesay Hailu, betonte, dass ein einsatzbereites Team innerhalb von 24 bis 48 Stunden entscheidend für die Gesundheitssicherheit des Landes sei.
Ausblick
Die Zusammenarbeit zwischen WHO, Pandemic Fund und EPHI soll fortgeführt werden, um weitere Kohorten auszubilden und die Resilienz des Gesundheitssystems langfristig zu stärken.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von WHO, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
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