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IOM warnt vor wachsendem Netzwerk erzwungener Online‑Betrugsoperationen
AI GENERATED 28.07.2026 19:00 Sicherheit, Verteidigung und Ordnung

IOM warnt vor wachsendem Netzwerk erzwungener Online‑Betrugsoperationen

UN: IOM warnt vor wachsendem Netzwerk erzwungener Online‑BetrugsoperationenDie Internationale Organisation für Migration (IOM) hat am 28. Juli 2026 eine Warnung herausgegeben, dass sich ein multibillionenschweres kriminelles Netzwerk ausbreitet, das…

UN: IOM warnt vor wachsendem Netzwerk erzwungener Online‑Betrugsoperationen

Die Internationale Organisation für Migration (IOM) hat am 28. Juli 2026 eine Warnung herausgegeben, dass sich ein multibillionenschweres kriminelles Netzwerk ausbreitet, das Arbeitsuchende in erzwungene Online‑Betrugsaktivitäten zwingt. Laut IOM‑Direktorin Amy Pope stammen die Opfer aus mehr als 80 Ländern und werden vorwiegend in Asien in sogenannten Scam‑Farmen festgehalten.

Ausweitung der kriminellen Netzwerke

Die Organisation berichtet, dass die Rekrutierung über soziale Medien erfolgt, wobei Stellenanzeigen für gut bezahlte Jobs in englischer Sprache häufig als Köder dienen. Bewerberinnen und Bewerber mit Hochschulabschluss werden gezielt angesprochen, um die Glaubwürdigkeit der Angebote zu erhöhen.

Rekrutierung und Täuschungsstrategien

Nach Ankunft in den Betrugszentren werden die Personen in geschlossenen Compoundanlagen eingesperrt, erhalten keinen Zugang zu Pässen oder Mobiltelefonen und stehen unter ständiger Beobachtung. Physische und psychische Gewalt, Schuldenfesseln und Drohungen werden eingesetzt, um die Opfer zur Ausführung von Online‑Scams zu zwingen.

Leben in den Betrugszentren

Die IOM betont, dass die Betroffenen keine Täter, sondern Opfer des Menschenhandels sind und daher Schutz benötigen, nicht strafrechtliche Verfolgung. Dennoch werden viele von den Behörden fälschlicherweise als Kriminelle behandelt.

Rechtlicher Status der Opfer

Zwischen 2022 und 2025 hat die IOM über 3.500 Opfer in Südostasien unterstützt, die aus 39 Ländern stammen – hauptsächlich aus Indonesien, Indien, Sri Lanka, Äthiopien, Kenia und Bangladesch.

Wirtschaftliche Dimension

Neue Daten des UN Office on Drugs and Crime (UNODC) schätzen die Verluste durch Scam‑Delikte im Jahr 2025 in Ost‑ und Südostasien, Australien und Neuseeland auf 88,3 bis 114,1 Milliarden US‑Dollar. Die IOM warnt, dass das Problem weiter wachsen wird, wenn keine wirksamen Gegenmaßnahmen ergriffen werden.

Forderungen der IOM

Die Organisation fordert verstärkte Investitionen in den Opferschutz, sichere Rückführung und Reintegration sowie eine breitere öffentliche Aufklärung über die Methoden der Täter. Die Warnung wurde kurz vor dem Welttag gegen Menschenhandel am 30. Juli veröffentlicht.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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