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James Webb enthüllt Sternentstehungsprozesse im Orion-Molekülwolkenabschnitt OMC‑2
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AI GENERATED 05.06.2026 • 11:55 Wissenschaft und Forschung

James Webb enthüllt Sternentstehungsprozesse im Orion-Molekülwolkenabschnitt OMC‑2

Bildbeschreibung

Der James‑Webb‑Weltraumteleskop (JWST) hat ein Infrarotbild des nördlichen Teils von OMC‑2 aufgenommen, einem Abschnitt der Orion‑Molekülwolken, der etwa 1 280 Lichtjahre von der Erde entfernt liegt. Das Bild zeigt ein Gebiet von rund 150 Lichtjahren Breite, in dem sämtliche Phasen der Sternentstehung gleichzeitig sichtbar sind.

Region OMC‑2 im Überblick

OMC‑2 ist Teil der Orion‑Molekülwolken, die sich hinter dem bekannten Orion‑Nebelfleck (M42) erstrecken. Die Wolke besteht aus dichtem Gas und Staub, die das sichtbare Licht stark absorbieren und deshalb nur im Infrarot erkennbar sind.

Verschiedene Entwicklungsstadien

Im aufgenommenen Bild lassen sich junge Sternembryonen (Protosterne), protoplanetare Scheiben und bereits leuchtende Prä‑Hauptreihen‑Sterne identifizieren. Jeder dieser Entwicklungsabschnitte ist durch charakteristische Leuchtmuster und Farben im Infrarot zu unterscheiden.

Ausströmungen und Schockwellen

Die intensiven Sternentstehungsprozesse erzeugen ausgeprägte Jets, die aus den Polen der Protosterne schießen. Diese Jets erzeugen Hochgeschwindigkeits‑Schockwellen, die das umgebende Gas erhitzen und als leuchtende, rote Kanten erscheinen lassen.

Instrumente und Beobachtungsmodus

Für die Aufnahme wurde die Near‑Infrared‑Camera (NIRCam) des JWST eingesetzt. Im Infrarotbereich können Protosterne aus ihren dichten Staubkokons hervortreten, während im sichtbaren Spektrum dieselben Regionen von dunklen Staubwolken verdeckt bleiben.

Wissenschaftliche Zielsetzung

Die Beobachtungen stammen aus dem Beobachtungsprogramm #5804, das die Sternentstehung in OMC‑2 und dem benachbarten OMC‑3 untersucht. Ziel ist es, den Einfluss von Ausströmungen auf die weitere Sternentstehung, die Wirkung ultravioletter Strahlung auf die Chemie der Scheiben und die Akkretionsprozesse der zahlreichen Protosterne zu analysieren.

Bedeutung fĂĽr die Astrophysik

Da die Orion‑Molekülwolken relativ nah an der Erde liegen, dienen sie als hervorragendes Labor, um die frühesten Phasen der Sternentwicklung zu erforschen. Die gewonnenen Daten sollen das Verständnis von Sternentstehungsmechanismen und der Entstehung von Planetensystemen vertiefen.Dieser Bericht basiert auf Informationen von ESA, lizenziert unter Quelle beachten. Lizenzangabe konnte nicht eindeutig zugeordnet werden.

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