Die Regierung Japans hat einen Beitrag von US$10,5 Millionen (etwa ETB 1,62 Milliarden) zugesagt, den die Vereinten Nationen für die humanitäre Reaktion, den Wiederaufbau und nachhaltige Entwicklungsprojekte in Äthiopien begrüßen. Die Mittel sollen über UN‑Agenturen verteilt werden, um akute Bedürfnisse infolge von Klimaschocks und Vertreibungen zu decken und die Resilienz vulnerabler Gemeinschaften zu stärken.
Hintergrund und Zielsetzung
Der Beitrag spiegelt Japans anhaltendes Engagement für Frieden, menschliche Sicherheit und nachhaltige Entwicklung in Äthiopien wider. Er unterstützt die nationale Entwicklungsagenda des Landes, die im Rahmen des United Nations Sustainable Development Cooperation Framework und des zehnjährigen Entwicklungsplans umgesetzt wird.
Aufteilung des Finanzpakets
Das Paket besteht aus zwei Teilen: Das klassische Paket umfasst US$5,14 Millionen für lebensrettende humanitäre Hilfe, Klimaanpassung und Wiederaufbau gemäß dem Resilient Recovery and Reconstruction Framework. Das TICAD‑Paket beinhaltet US$5,4 Millionen für innovative, ko‑kreative Projekte, die japanische Technologie und Expertise in Bereichen wie digitale Gesundheit, Landwirtschaft, Bildung und digitale Inklusion für Flüchtlinge und Aufnahmeländer nutzen.
Umsetzung durch UN‑Agenturen
Das klassische Paket wird gemeinsam mit ILO, UNFPA, UNICEF, dem CBPF, ICRC und IFPRI umgesetzt und richtet sich an konfliktbetroffene Bevölkerungsgruppen, Binnenvertriebene und Aufnahmegemeinschaften. Das TICAD‑Paket wird von FAO, UNDP, UNESCO‑IICBA, UNFPA, UNHCR, UNIDO und WHO durchgeführt, wobei japanische Privatsektorpartner einbezogen werden.
Aussagen von UN‑Vertretern
„Ich danke der Regierung und dem Volk Japans für ihre unerschütterliche Großzügigkeit und ihr festes Engagement für Äthiopien. Ihre Unterstützung ist entscheidend, um dringende humanitäre Bedürfnisse zu decken und Gemeinschaften bei der Bewältigung anhaltender Herausforderungen zu stärken“, erklärte Dr. Aboubacar Kampo, UN‑Resident und Humanitarian Coordinator a.i. in Äthiopien. „Japans anhaltendes Engagement unterstreicht die Kraft der Zusammenarbeit und zeigt, dass innovative, menschenzentrierte Lösungen nachhaltige Veränderungen bewirken können.“
Erwartete Auswirkungen
Durch die Finanzierung sollen lebensrettende Hilfsmaßnahmen beschleunigt, die Widerstandsfähigkeit gegenüber Klimarisiken erhöht und die Grundlagen für langfristige, inklusive Entwicklung gelegt werden. Die Zusammenarbeit zwischen japanischen Partnern, UN‑Agenturen und äthiopischen Akteuren soll zudem den Technologietransfer fördern und neue Modelle für die Integration von Flüchtlingen in die lokalen Wirtschaft einführen.
Kontaktinformationen
Für Medienanfragen stehen Getachew Dibaba (Kommunikationsbeauftragter, UN Äthiopien) unter +251‑911‑12‑52‑01 sowie die Kommunikationsbeauftragten Yetenayet Kebede, Alemtsehay Zergaw Gebremichael und Yilma Selamawit von der World Health Organization – Äthiopien zur Verfügung.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von World Health Organization, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.
