Am 30. Juli 2026 hat die Europäische Kommission bestätigt, dass Japan offiziell dem Forschungs- und Innovationsprogramm Horizon Europe beigetreten ist. Mit rund 123 Millionen Einwohnern ist Japan das bevölkerungsreichste Land, das dem Programm beitritt, und erweitert damit das Netzwerk europäischer Wissenschaftskooperationen.
Hintergrund des Horizon‑Europe‑Programms
Horizon Europe ist das zentrale Finanzierungsinstrument der Europäischen Union für Forschung und Innovation und erstreckt sich über den Zeitraum 2021–2027. Das Programm fördert grenzüberschreitende Projekte in Bereichen wie Gesundheit, Klima, digitale Technologien und industrielle Forschung.
Bedeutung der japanischen Assoziation
Die Assoziation Japans bringt ein hochentwickeltes Forschungsökosystem in das europäische Netzwerk ein. Laut Angaben der Kommission kann die Zusammenarbeit den Zugang zu japanischen Forschungskapazitäten, Datenbanken und Infrastrukturen erleichtern.
Erwartete Formen der Zusammenarbeit
Forscher aus beiden Regionen sollen künftig an gemeinsamen Projekten teilnehmen, Austauschprogramme für Nachwuchswissenschaftler etablieren und gemeinsame Innovationsinitiativen starten. Die Kommission plant, Fördermittel für kooperative Vorhaben bereitzustellen, die von beiden Seiten eingereicht werden.
Reaktion der Europäischen Union
Vertreter der Europäischen Kommission betonten, dass die Partnerschaft die strategische Ausrichtung Europas im Bereich Forschung und Technologie stärke und gleichzeitig die globale Wettbewerbsfähigkeit beider Seiten erhöhe.
Ausblick
Die ersten gemeinsamen Aufrufe zur Projektförderung sollen im kommenden Jahr veröffentlicht werden. Beobachter gehen davon aus, dass die Assoziation langfristig zu einer intensiveren wissenschaftlichen Vernetzung und zu neuen Marktchancen führen wird.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Europäische Kommission, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Europäische Union). Enthält Informationen von Organen der Europäischen Union.
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