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Junge Thailänder fordern stärkere Beteiligung und nachhaltige Veränderung
AI GENERATED 12.07.2026 05:00 Politik und Gesellschaft

Junge Thailänder fordern stärkere Beteiligung und nachhaltige Veränderung

International: Junge Thailänder fordern stärkere Beteiligung und nachhaltige VeränderungFast 400 junge Thailänder nahmen an einem nationalen Dialog teil, der das 80. Jahr der UN‑Mitgliedschaft Thailands markierte. Im Rahmen der…

International: Junge Thailänder fordern stärkere Beteiligung und nachhaltige Veränderung

Fast 400 junge Thailänder nahmen an einem nationalen Dialog teil, der das 80. Jahr der UN‑Mitgliedschaft Thailands markierte. Im Rahmen der Veranstaltung wurden die Umsetzung des „Pact for the Future“ und die Rolle junger Menschen bei der Gestaltung von Politik, Klimaschutz und sozialer Teilhabe diskutiert.

Nationaler Dialog und UN‑Pakt

UN‑Resident Coordinator in Thailand Michaela Friberg‑Storey betonte, dass die Verwirklichung der Ziele des Pakts von „starken Partnerschaften ĂĽber die Gesellschaft hinweg“ abhänge, die von der Energie, Kreativität und FĂĽhrung junger Menschen getragen wĂĽrden.

Stärkung bestehender Strukturen

Rattanachart Paengkum, Assistant President des Children and Youth Council of Thailand, erklärte, dass es weniger um den Aufbau neuer Institutionen gehe, sondern darum, vorhandene Mechanismen wirksamer zu gestalten. Er verwies auf ein bestehendes System, das seiner Meinung nach zu den stärksten in Südostasien gehöre, und forderte dessen erneute Partizipation.

Internationale Foren

Soonyata Panurat berichtete von seiner Teilnahme am ECOSOC Youth Forum in New York und betonte, dass sinnvolle Beteiligung von Vertrauen und gemeinsamer Entscheidungsfindung abhänge. Ohne Folgemaßnahmen, so Panurat, ändere sich nichts.

Lokale Initiativen

Chairat Dipho, der aus dem Omkoi‑Bezirk stammt, schilderte, wie er von Schulprojekten zu einer Vertretung indigener Jugendlicher auf der COP30 in Brasilien aufstieg. Er hob hervor, dass Ressourcen nicht nur finanzielle Mittel, sondern auch Wissen, Mentoren und Chancen umfassen.

Indigene Perspektiven

Marisa Yapangku, Präsidentin des Indigenous Youth Seed Network of Thailand, wies darauf hin, dass Beteiligung über Hauptstadt‑ und Konferenzräume hinausgehen müsse, um die Realität indigener Gemeinschaften widerzuspiegeln. Sie forderte lokale Plattformen, die echte Handlungsoptionen bieten.

Technologie und Inklusion

Panwasa Srikuna, die mit Sehbehinderung lebt, erklärte, dass KI‑gestützte Werkzeuge den Zugang zu Bildung revolutionieren. Sie betonte, dass Institutionen mit der Geschwindigkeit technologischer Entwicklungen Schritt halten müssten, um allen jungen Menschen gleiche Teilhabe zu ermöglichen.

Gesundheit und Nachhaltigkeit

Nattanicha Kattiyavara, Jugendberaterin des UN‑Youth Office und Gründerin der Burnout Advocate Initiative, machte deutlich, dass das Wohlbefinden junger Aktivist*innen ein zentraler Baustein nachhaltiger gesellschaftlicher Veränderung sei. Sie forderte Systeme, die psychische Belastungen anerkennen und unterstützen.

Ausblick

Themba Kalua, Director for Pact for the Future Implementation, erinnerte daran, dass zukünftige Generationen nicht im Raum sitzen, um zu sprechen. Stattdessen seien die heute lebenden jungen Menschen unverzichtbar für Entscheidungen, die ihr Leben und das ihrer Gesellschaften prägen.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von Vereinte Nationen, lizenziert unter Public Data / Terms of Use (Attribution Required). Quelle unterliegt den Nutzungsbedingungen der jeweiligen internationalen Organisation.

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