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JWST enthüllt ungewöhnliche Strukturen in Galaxie Centaurus A
AI GENERATED 06.07.2026 19:30 Wissenschaft und Forschung

JWST enthüllt ungewöhnliche Strukturen in Galaxie Centaurus A

USA: JWST enthĂĽllt ungewöhnliche Strukturen in Galaxie Centaurus AEin neues Bild des James‑Webb‑Weltraumteleskops zeigt die nahe Galaxie Centaurus A in bislang unerreichter Detailtiefe und legt dabei ein komplexes Netzwerk aus…

USA: JWST enthüllt ungewöhnliche Strukturen in Galaxie Centaurus A

Ein neues Bild des James‑Webb‑Weltraumteleskops zeigt die nahe Galaxie Centaurus A in bislang unerreichter Detailtiefe und legt dabei ein komplexes Netzwerk aus Staub, Sternen und aktivem Kern offen. Die Aufnahmen im mittleren Infrarotbereich enthüllen Strukturen, die mit herkömmlichen Teleskopen nicht sichtbar waren, und geben Aufschluss über eine Kollision, die vor etwa zwei Milliarden Jahren stattfand.

Neue Infrarot‑Bilder

Centaurus A liegt rund 11 Millionen Lichtjahre von der Erde entfernt und gehört zu den aktivsten Galaxien in ihrer Umgebung. Das James‑Webb‑Teleskop nutzt seine Empfindlichkeit im nah‑ und mittleren Infrarot, um die dichten Staubschichten zu durchdringen, die das zentrale Gebiet in sichtbarem Licht verdecken.

Aktiver Kern und Jets

Im Zentrum der Galaxie befindet sich ein supermassereiches Schwarzes Loch, das Material anzieht und dabei energiereiche Jets ausstößt. Diese Jets prägen die Umgebung und treiben den Gasfluss in der Galaxie an.

Spur einer Kollision

Die Bilder zeigen ein auffälliges „S‑förmiges“ Merkmal, das als Überbleibsel einer großen Kollision mit einer anderen Galaxie interpretiert wird. Die Staubbänder bilden ein verzerrtes, parallelogramm‑ähnliches Band, das sich über das Zentrum erstreckt und auf turbulente Prozesse nach dem Zusammenstoß hinweist.

Einzelne Sterne sichtbar

Durch die Kombination von MIRI‑ und NIRCam‑Aufnahmen lässt sich das Feld von Millionen einzelner Sterne im Kernbereich auflösen. Viele der leuchtend roten Punkte sind staubreiche Sterne oder Sternentstehungsgebiete, die das Material für zukünftige Stern- und Planetenbildung liefern.

Spektroskopische Erkenntnisse

Spektralanalysen zeigen schnell bewegendes, ionisiertes Gas, das nach außen strömt, sowie wärmeres molekulares Wasserstoff in einer verdrehten, rotierenden Scheibe nahe dem Schwarzen Loch. Diese Daten verdeutlichen, wie das Schwarze Loch sowohl Sternentstehung anregen als auch hemmen kann.

Aussagen des NASA‑Vertreters

„Kein einzelnes Teleskop erzählt die ganze Geschichte“, erklärte Shawn Domagal‑Goldman, Direktor der Abteilung Astrophysik bei NASA Headquarters. „Das James‑Webb‑Teleskop eröffnet ein völlig neues Fenster zu Wellenlängen und Details, die zuvor unzugänglich waren.“

Bedeutung fĂĽr die Astrophysik

Die Beobachtungen liefern ein anschauliches Beispiel für die Wechselwirkung zwischen einem Schwarzen Loch und seiner Wirtsgalaxie. Durch die Analyse von Staub, Sternen und Gasbewegungen können Wissenschaftler die Geschichte von Galaxienwachstum und -entwicklung genauer rekonstruieren.

Über das James‑Webb‑Teleskop

Das James‑Webb‑Weltraumteleskop ist das leistungsstärkste Observatorium seiner Art und wird von NASA in Zusammenarbeit mit ESA und CSA betrieben. Es unterstützt Forschungen von der Entstehung der ersten Sterne bis hin zu Exoplaneten und der Struktur des Universums.

Dieser Bericht basiert auf Informationen von NASA, lizenziert unter Public Domain (U.S. Government Work).

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