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Keine signifikanten Leistungsverbesserungen durch PAPE nach fußballspezifischem Aufwärmen bei Amateurspielern
AI GENERATED 06.07.2026 21:50 Wissenschaft und Forschung

Keine signifikanten Leistungsverbesserungen durch PAPE nach fußballspezifischem Aufwärmen bei Amateurspielern

USA: Keine signifikanten Leistungsverbesserungen durch PAPE nach fuĂźballspezifischem Aufwärmen bei AmateurspielernHintergrundEine aktuelle Studie untersuchte die akuten Effekte von hochintensiven Barbell Hip Thrust (BHT) und Back Squat (BS) nach…

USA: Keine signifikanten Leistungsverbesserungen durch PAPE nach fußballspezifischem Aufwärmen bei Amateurspielern

Hintergrund

Eine aktuelle Studie untersuchte die akuten Effekte von hochintensiven Barbell Hip Thrust (BHT) und Back Squat (BS) nach einem fußballspezifischen Aufwärmen auf die physische Leistung von 17 männlichen Amateurfußballspielern. Ziel war es, festzustellen, ob diese Conditioning Activities (CAs) die Sprung‑, Sprint‑ und Agilitätsleistung im Vergleich zu einem traditionellen Aufwärmprotokoll verbessern.

Methodik

Die teilnehmenden Spieler wiesen ein Durchschnittsalter von 22,29 ± 3,60 Jahren, eine Körpergröße von 1,78 ± 0,06 m und ein Körpergewicht von 73,18 ± 8,44 kg auf. In fünf experimentellen Sitzungen wurden zunächst anthropometrische Daten erhoben, anschließend die 1‑RM‑Leistung für BS und HT bestimmt und schließlich drei Aufwärmprotokolle in randomisierter Reihenfolge durchgeführt.

DurchgefĂĽhrte Protokolle

Im traditionellen Protokoll (TRAD) erfolgten die Leistungstests (Countermovement Jump, 10‑m‑ und 30‑m‑Sprint, Zig‑Zag‑Agilität) 16 Minuten nach dem fußballspezifischen Aufwärmen. In den beiden PAPE‑Protokollen (PAPEBHT, PAPEBS) wurden nach dem Aufwärmen CAs mit 85 % des 1‑RM für 2 Sätze zu je 3 Wiederholungen durchgeführt, und die Tests erfolgten nach 8 Minuten.

Ergebnisse

Lineare gemischte Modelle zeigten keinen signifikanten Einfluss des Protokolls auf irgendeine Leistungsvariable: CMJ (F(2,32)=1.554, p=0.227), 10‑m‑Sprint (F(2,32)=0.242, p=0.786), 30‑m‑Sprint (F(2,32)=0.453, p=0.640) und COD (F(2,32)=0.946, p=0.399). Marginale R²‑Werte lagen zwischen 0,005 und 0,030, während die bedingten R²‑ und ICC‑Werte auf erhebliche zwischen‑Teilnehmer‑Unterschiede hinwiesen. Bonferroni‑korrigierte Paarvergleiche bestätigten das Fehlen signifikanter Unterschiede zwischen PAPEBHT, PAPEBS und TRAD (alle p > 0.05).

Interpretation

Nach Angaben der Autoren führte kein der getesteten PAPE‑Ansätze zu einer messbaren Verbesserung oder Verschlechterung der Sprung‑, Sprint‑ oder Agilitätsleistung im Vergleich zum traditionellen Aufwärmen. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass die Einbindung von BHT oder BS nach einem fußballspezifischen Aufwärmen die nachfolgenden Leistungen zumindest nicht beeinträchtigt.

Praktische Implikationen

Die Befunde legen nahe, dass Trainer das Hinzufügen von PAPE‑Protokollen nach einem sportartspezifischen Aufwärmen in Erwägung ziehen können, ohne das Risiko einer Leistungsverschlechterung. Dennoch könnte die ergogene Wirksamkeit von individuellen Faktoren wie Kraftniveau, Erholungsfähigkeit, Trainingsstatus und körperlichen Merkmalen abhängen.

Fazit

Insgesamt zeigte die Untersuchung, dass weder PAPEBHT noch PAPEBS nach einem fußballspezifischen Aufwärmen signifikante Leistungssteigerungen bei Amateurfußballspielern bewirken. Weitere Forschung ist erforderlich, um potenzielle individuelle Determinanten der PAPE‑Reaktion zu identifizieren.Dieser Bericht basiert auf Informationen von PLOS ONE, lizenziert unter Creative Commons BY 4.0 (Open Access). Wissenschaftliche Inhalte, offen zugänglich.

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