Die Bundesregierung teilte mit, dass im Jahr 2025 an den deutschen Land-, See- und Luftgrenzen sowie im angrenzenden Grenzgebiet keine Todesfälle verzeichnet wurden.
Hintergrund der Anfrage
Nach Angaben des Innenministeriums wurden im selben Zeitraum keinerlei Personen durch einen unerlaubten Grenzübertritt, der mit unmittelbarem Zwang verbunden war, verletzt oder schwer verletzt.
Ergebnisse der Ministeriumsantwort
Die Information stammt aus einer Antwort auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke, die am 21. Mai 2026 im Bundestag eingereicht wurde. In der Antwort (Dokument 21/6451) bestätigte das Ministerium, dass weder Todesopfer noch körperliche Verletzungen im Zusammenhang mit Grenzübertritten festgestellt wurden.
Damit bleibt die Zahl der gemeldeten Todesopfer an den deutschen Grenzen im Jahr 2025 bei null, ebenso wie die Zahl der Verletzten, die laut Definition durch unmittelbaren Zwang bei illegalen Grenzübertritten erlitten wurden.
Die Behörden sehen darin ein Indiz dafür, dass die bisherigen Grenzschutzmaßnahmen wirksam sind, ohne jedoch eine Bewertung der Ursachen vorzunehmen.
Die Bundesregierung plant, die aktuelle Lage im Rahmen regelmäßiger Berichte weiter zu beobachten und bei Bedarf Anpassungen vorzunehmen.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
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