Am 24. Juni 2026 hat die Fraktion Die Linke im Deutschen Bundestag eine Kleine Anfrage (hib 516/2026) eingereicht, in der sie die Bundesregierung nach einer möglichen Reduzierung der geplanten Höchstgeschwindigkeit auf der Ausbaustrecke Berlin‑Dresden auf 160 km/h fragt.
Hintergrund zum Ausbau
Der Ausbau der Bahnstrecke Berlin‑Dresden soll die Reisezeit zwischen den Metropolen verkürzen und die Anbindung an das überregionale Schienennetz verbessern. Ursprünglich war für den Abschnitt Blankenfelde‑Wünsdorf‑Waldstadt eine maximale Geschwindigkeit von 200 km/h vorgesehen.
Inhalt der Anfrage
Die Abgeordneten fordern von der Bundesregierung Auskunft darüber, ob die DB InfraGo prüft, den Ausbau des genannten Streckenabschnitts ausschließlich für eine Höchstgeschwindigkeit von 160 km/h zu realisieren, anstatt der ursprünglich geplanten 200 km/h. Die Anfrage verweist auf das Dokument 21/6517, das im parlamentarischen Informationssystem hinterlegt ist.
Reaktionsmöglichkeiten der Bundesregierung
Nach den Regeln für Kleine Anfragen muss die Bundesregierung innerhalb der laufenden Legislaturperiode eine schriftliche Antwort liefern. Die Antwort wird in der Regel durch das zuständige Ministerium, hier das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur, erarbeitet.
Mögliche Auswirkungen
Eine Reduzierung der Höchstgeschwindigkeit könnte die geplanten Reisezeitersparnisse verringern, gleichzeitig aber potenziell Kosten im Bauabschnitt senken. Befürworter einer höheren Geschwindigkeit argumentieren mit einer stärkeren Attraktivität des Schienenverkehrs, während Kritiker auf mögliche finanzielle und ökologische Vorteile einer moderateren Ausführung hinweisen.
Weiteres Vorgehen
Nach Eingang der Antwort wird die Fraktion Die Linke die Informationen prüfen und gegebenenfalls im parlamentarischen Diskurs weiter thematisieren. Die Ergebnisse könnten Einfluss auf die weitere Planung und Finanzierung des Projekts haben.
Dieser Bericht basiert auf Informationen von Deutscher Bundestag, lizenziert unter Amtliches Werk gem. § 5 UrhG (Deutschland).
Ende der Uebertragung